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Konvektor
Veröffentlicht von: Redaktion Wohnen|In: Heizung durch Holz, Kohle, Gas, Öl oder Strom|28. September 2026
Wir haben diesen Test & Vergleich (10/2026) im laufenden Monat überprüft und die Beschreibungen einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind nach wie vor auf dem neuesten Stand. Letztes Update am: 28.09.2026

Konvektor: Standgerät oder Wandmodell als elektrische Zusatzheizung wählen

Ein Konvektor ist eine elektrische Direktheizung, die Raumluft über ein Heizelement erwärmt und sie ohne oder mit nur leisem Gebläse im Raum zirkulieren lässt. Für viele Wohnräume kommt ein Gerät mit etwa 2.000 Watt, elektronischem Thermostat und Überhitzungsschutz, als Standgerät auf Rollen oder fest an der Wand, infrage. Sinnvoll ist er als Zusatz- oder Übergangsheizung, etwa im Gästezimmer, im Bad am Morgen oder in der Übergangszeit, nicht als Ersatz für eine Zentralheizung. Hier geht es gezielt um Konvektoren: Bauformen, passende Leistung, Regelung und sichere Aufstellung. Einen breiteren Überblick über alle elektrischen Heizarten findest du im Vergleich der Elektroheizungen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Konvektor saugt kühle Luft unten an, erwärmt sie an einem Heizelement und gibt sie oben wieder ab. So entsteht eine Luftwalze, die den Raum gleichmäßig erwärmt.
  • Standgeräte mit Rollen oder Füßen sind mobil, Wandkonvektoren sparen Stellfläche und bleiben dauerhaft an ihrem Platz.
  • Die Leistung richtet sich nach Raumgröße und Dämmung. Orientiere dich an der Raumangabe des Herstellers statt an der höchsten Wattzahl.
  • Ein elektronisches Thermostat mit Timer hilft, nur so lange zu heizen wie nötig. Jede Kilowattstunde Strom wird dabei zu Wärme, sparsamer wird ein Konvektor nur durch kürzere Laufzeit.
  • Sicherheit geht vor: Gerät nie abdecken, Abstände laut Anleitung einhalten und möglichst direkt an eine Wandsteckdose anschließen.

Worauf es bei der Auswahl ankommt

  • Bauform: Ein Standkonvektor lässt sich von Raum zu Raum tragen oder rollen. Ein Wandkonvektor passt, wenn du einen Raum regelmäßig zusätzlich beheizt und den Boden frei halten möchtest.
  • Leistung und Raumgröße: Viele Geräte haben um 2.000 Watt und mehrere Stufen. Hersteller nennen häufig eine ungefähre Raumgröße, die für normal gedämmte Räume gilt.
  • Regelung: Ein elektronisches Thermostat hält die Temperatur genauer als ein einfacher Drehregler. Wochentimer, Frostschutzstufe und Fenster-offen-Erkennung sind bei neueren Geräten verbreitet.
  • Gebläse oder nicht: Klassische Konvektoren arbeiten ohne Ventilator und damit sehr leise. Modelle mit Turbo-Gebläse verteilen die Wärme schneller, sind dafür hörbar.
  • Sicherheit: Überhitzungsschutz ist Pflicht, bei Standgeräten zusätzlich ein sicherer Stand. Für Bad oder Feuchträume muss das Gerät ausdrücklich zugelassen sein.

Wenn du dir unsicher bist, ob ein Konvektor überhaupt das richtige Heizprinzip ist, lies zuerst den Abschnitt zur Abgrenzung weiter unten. Dort erklären wir die Unterschiede zu Heizlüfter, Ölradiator und Strahlungsheizung.

5 Konvektoren für Wand und Boden im Überblick

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Die Reihenfolge ist keine Rangliste. Die Auswahl zeigt unterschiedliche Bauformen: zwei Wandkonvektoren für feste Montage, ein Standgerät auf Rollen, ein Gerät mit drei Leistungsstufen sowie ein Konvektor mit Turbo-Gebläse.

Für die feste Wandmontage: AEG Wandkonvektor WKL 2005

Der AEG WKL 2005 ist laut Produkttitel ein wandhängender Konvektor mit 2.000 Watt für Räume von ca. 20 m². Die Temperatur lässt sich laut Titel zwischen 5 und 30 °C einstellen, dazu kommen LC-Display, Wochentimer und ein Metallgehäuse. Der Titel verweist außerdem auf Ökodesign 2018. Gemeint sind EU-Anforderungen an Einzelraumheizgeräte, die unter anderem die Temperaturregelung betreffen. Die Details nennt der Hersteller.

Das Gerät passt zu dir, wenn du einen Raum wie Gästezimmer, Hobbyraum oder Arbeitszimmer regelmäßig zusätzlich beheizen möchtest und keinen Platz auf dem Boden opfern willst. Mit dem Wochentimer kannst du feste Heizzeiten einstellen. Vor der Montage solltest du die Abstände zu Boden, Decke und Möbeln aus der Anleitung prüfen.

Mobil auf Rollen: STIEBEL ELTRON Standgerät 204451

Das Standgerät von STIEBEL ELTRON ist laut Produkttitel eine Konvektor-Heizung mit 2 kW für ca. 25 m², elektronischer Regelung, LC-Display und Rollen. Der Titel nennt außerdem eine TÜV-Prüfung. Die Rollen machen das Gerät zu einer Lösung für wechselnde Einsatzorte.

Es passt zu dir, wenn du flexibel mal das Schlafzimmer, mal das Arbeitszimmer temperieren möchtest und nicht bohren kannst oder willst, etwa in einer Mietwohnung. Achte beim Umstellen darauf, dass das Gerät abgekühlt und der Stecker gezogen ist und dass es auf einem ebenen, festen Untergrund steht.

Drei Leistungsstufen: TROTEC TCH 22 E Konvektor

Der TROTEC TCH 22 E ist laut Produkttitel ein Konvektor mit drei Heizleistungen von 750, 1.250 und 2.000 Watt. Mehrere Stufen sind praktisch, weil du für einen kleinen Raum oder zum Temperaturhalten nicht die volle Leistung brauchst.

Das Gerät passt zu dir, wenn du einen Konvektor mit abgestufter Leistung suchst. Welche Regelung, Schutzfunktionen und Aufstellmöglichkeiten im Detail dazugehören, entnimmst du vor dem Kauf der aktuellen Produktbeschreibung und der Bedienungsanleitung.

Mit Turbo-Gebläse: BLACK+DECKER Konvektor 2000 W

Der Konvektor von BLACK+DECKER hat laut Produkttitel 2.000 Watt, zwei Leistungsstufen, ein integriertes Thermostat, eine Turbo-Ventilation und einen Überhitzungsschutz. Optisch setzt er laut Titel auf ein schwarzes Metall-Design.

Das Gebläse ist der eigentliche Unterschied zu klassischen Konvektoren: Es verteilt die warme Luft schneller, erzeugt aber Geräusche. Das Modell passt zu dir, wenn ein Raum zügig warm werden soll und dich ein Lüftergeräusch nicht stört. Wer im Schlafzimmer möglichst leise heizen möchte, prüft in der Produktbeschreibung, ob und wie sich das Gebläse abschalten lässt.

Für kleinere Räume an der Wand: STIEBEL ELTRON CNS 1500 Plus LCD

Der CNS 1500 Plus LCD ist laut Produkttitel ein Wandkonvektor mit 1,5 kW für ca. 20 m², mit LC-Display und Wochentimer. Der Titel nennt außerdem eine TÜV-Prüfung, die Farbe ist Weiß.

Mit etwas geringerer Leistung passt das Gerät zu kleineren Räumen, etwa einem Arbeitszimmer oder Gästezimmer, in denen ein 2-kW-Gerät überdimensioniert wäre. Wenn du das Gerät im Bad einsetzen möchtest, prüfe in der Anleitung, ob und in welchem Bereich das ausdrücklich erlaubt ist.

So haben wir die Produkte ausgewählt

Wir haben die vorgestellten Konvektoren nicht selbst getestet. Die Auswahl beruht auf Produkttiteln, Herstellerangaben und den folgenden Kriterien:

  • Es handelt sich um Konvektoren, also Geräte, die vor allem die Raumluft erwärmen, nicht um Ölradiatoren, Heizstrahler oder Infrarotpaneele.
  • Die Auswahl deckt Wandmontage, Standgerät, mehrere Leistungsstufen und ein Modell mit Gebläse ab.
  • Jedes Gerät bietet laut Produkttitel eine Regelmöglichkeit, etwa Leistungsstufen, Thermostat, elektronische Regelung oder Wochentimer.
  • Wir haben bekannte Marken bevorzugt, bei denen Anleitungen und Ersatzinformationen in der Regel gut erhältlich sind.
  • Geräte, die bereits in unseren Vergleichen zu Elektroheizungen oder Wärmewellenheizungen vorgestellt werden, haben wir bewusst nicht erneut aufgenommen.

So funktioniert ein Konvektor

Im unteren Teil des Gehäuses sitzt ein elektrisches Heizelement, meist mit Lamellen, die die Oberfläche vergrößern. Kühle Luft strömt unten ein, erwärmt sich an den Lamellen und steigt nach oben. Oben tritt sie aus dem Gerät aus, verteilt sich unter der Decke, kühlt ab und sinkt wieder nach unten. Dort wird sie erneut angesaugt. Dieser Kreislauf heißt Konvektion und hat dem Gerät seinen Namen gegeben.

Der Vorteil: Ein Konvektor spricht schnell an, weil er keine große Masse aufheizen muss, und er erwärmt die gesamte Raumluft recht gleichmäßig. Der Nachteil: Wenn du das Gerät abschaltest, kühlt der Raum auch zügig wieder ab, denn gespeichert wird kaum Wärme. Außerdem bewegt die Luftwalze Staub, was empfindliche Menschen als unangenehm empfinden können.

Konvektor, Heizlüfter, Ölradiator oder Strahlungsheizung?

Konvektoren werden oft mit anderen elektrischen Zusatzheizungen verwechselt. Alle wandeln Strom in Wärme um, sie geben sie aber auf unterschiedliche Weise ab. Die folgende Übersicht hilft dir bei der Abgrenzung.

BauartWärmeabgabeTypischer Einsatz
Konvektorerwärmt die Raumluft, meist ohne GebläseZusatz- oder Übergangsheizung für ganze Räume
Heizlüfterbläst warme Luft per Ventilator auskurzes, schnelles Aufheizen kleiner Räume
ÖlradiatorÖl im Inneren speichert Wärme, Abgabe über Oberfläche und Luftlängere, gleichmäßige Beheizung, heizt langsamer auf
Strahlungsheizungüberwiegend Wärmestrahlung auf Personen und Flächengezielte Wärme an einem Platz, Paneele an Wand oder Decke

Wenn du verschiedene Heizprinzipien mit Produkten nebeneinander sehen möchtest, ist unser Überblick über Elektroheizungen der passende Einstieg. Suchst du Wärme mit hohem Strahlungsanteil, lohnt sich der Blick auf die Wärmewellenheizungen. Für längeres, gleichmäßiges Heizen mit etwas Nachwärme kann ein Ölradiator besser passen, und für kurzes, schnelles Aufheizen eines kleinen Raums ein Heizlüfter. Für Terrasse und Balkon ist ein Konvektor nicht gedacht. Dafür gibt es Elektroheizstrahler, die mit Infrarotwärme arbeiten.

Standgerät oder Wandkonvektor

Standkonvektoren

Standgeräte stehen auf Füßen oder Rollen und werden per Stecker angeschlossen. Sie sind sofort einsatzbereit und lassen sich dorthin stellen, wo gerade Wärme gebraucht wird. Das macht sie beliebt in Mietwohnungen und für Räume, die nur gelegentlich beheizt werden. Dafür brauchen sie Stellfläche und rundherum Platz, damit die Luft ungehindert ein- und ausströmen kann. Das Kabel sollte so liegen, dass niemand darüber stolpert und es nicht gequetscht wird.

Viele Standgeräte lassen sich laut Hersteller alternativ an der Wand montieren. Ob dein Modell das kann und welche Halterung dazu nötig ist, steht in der Anleitung.

Wandkonvektoren

Wandkonvektoren werden mit einer Halterung an der Wand befestigt und hängen mit Abstand über dem Boden. Sie sparen Platz, sind vor Kinderhänden und Staubsaugern besser geschützt und wirken aufgeräumter. Viele Geräte haben eine Steckerleitung, manche sind für einen festen Anschluss vorgesehen. Einen festen Anschluss an die Hausinstallation überlässt du einer Elektrofachkraft.

Gern werden Wandkonvektoren unter einem Fenster montiert. Dort fällt kühle Luft von der Scheibe herab, und der aufsteigende Warmluftstrom kann dem entgegenwirken. Achte darauf, dass lange Vorhänge das Gerät nicht verdecken. Die Mindestabstände zu Fensterbank, Boden und Seitenwänden legt der Hersteller fest.

Welche Leistung brauchst du?

Die meisten Konvektoren für den Wohnbereich haben eine maximale Leistung zwischen etwa 1.000 und 2.500 Watt und lassen sich in Stufen oder über ein Thermostat regeln. Wie viel Leistung ein Raum braucht, hängt von seiner Größe, der Deckenhöhe, der Dämmung, der Zahl und Qualität der Fenster und der gewünschten Temperaturdifferenz ab. Eine pauschale Formel gibt es deshalb nicht.

Am verlässlichsten ist die Raumangabe des Herstellers, etwa ca. 20 m² oder ca. 25 m². Sie gilt für durchschnittliche Bedingungen. Liegt dein Raum unter dem Dach, hat er große Fensterflächen oder ist er schlecht gedämmt, plane eher etwas Reserve ein. Umgekehrt heizt ein deutlich überdimensioniertes Gerät nicht sparsamer.

Wichtig für die Stromrechnung ist nicht die Leistung allein, sondern Leistung mal Laufzeit. Ein Gerät mit 2.000 Watt nimmt bei voller Leistung in einer Stunde rechnerisch 2 Kilowattstunden auf. Wie viel das kostet, hängt von deinem Stromtarif ab. Weil ein Konvektor die Wärme direkt aus Strom erzeugt, ist er für das Dauerheizen ganzer Wohnungen in der Regel teurer als eine Zentralheizung oder Wärmepumpe. Als Zusatzheizung für einzelne Stunden oder Räume kann er dagegen sinnvoll sein.

Thermostat, Timer und Zusatzfunktionen

Seit 2018 gelten in der EU Ökodesign-Anforderungen an Einzelraumheizgeräte, die unter anderem die Art der Temperaturregelung betreffen. Viele neuere Konvektoren haben deshalb eine elektronische Regelung und zusätzliche Steuerfunktionen. Welche Funktionen dein Gerät genau hat, steht in der Produktbeschreibung. Diese Funktionen sind im Alltag hilfreich:

  • Elektronisches Thermostat: Es misst die Raumtemperatur und schaltet das Heizelement nach Bedarf ein und aus. So vermeidest du, dass der Raum überheizt wird.
  • Wochentimer: Du legst fest, wann geheizt wird, etwa morgens im Bad oder abends im Arbeitszimmer.
  • Frostschutz: Das Gerät hält eine niedrige Mindesttemperatur, zum Beispiel in selten genutzten Räumen.
  • Fenster-offen-Erkennung: Fällt die Temperatur plötzlich stark, unterbricht das Gerät das Heizen für eine Weile.
  • Mehrere Leistungsstufen: Für kleine Räume oder mildes Wetter reicht oft eine niedrigere Stufe.
  • Turbo-Gebläse: Es beschleunigt das Aufheizen, macht das Gerät aber hörbar.

Wenn du einen Timer brauchst, nutze den eingebauten. In vielen Bedienungsanleitungen von Heizgeräten steht, dass das Gerät nicht über eine externe Zeitschaltuhr oder eine andere Fernschaltung betrieben werden soll, weil es sich sonst unbemerkt einschalten könnte, während etwa ein Handtuch darüber liegt. Wer eigentlich die vorhandenen Wasserheizkörper besser steuern möchte, ist mit einem WLAN-Heizkörperthermostat oft besser bedient als mit einem zusätzlichen Elektrogerät.

Sicherheit bei der Aufstellung

Ein Konvektor ist ein leistungsstarkes Elektrogerät mit heißen Oberflächen. Die folgenden Punkte gelten allgemein. Verbindlich sind immer die Hinweise in der Bedienungsanleitung deines Geräts.

  • Nicht abdecken: Lege keine Kleidung, Handtücher oder Decken auf das Gerät und trockne darauf keine Wäsche. Viele Geräte tragen dazu ein Warnsymbol.
  • Abstand halten: Halte die vom Hersteller genannten Abstände zu Möbeln, Vorhängen, Betten und anderen brennbaren Materialien ein. Luftein- und -auslass müssen frei bleiben.
  • Richtig anschließen: Stecke das Gerät möglichst direkt in eine Wandsteckdose. Mehrfachsteckdosen und Verlängerungskabel sind für Heizgeräte mit hoher Leistung häufig nicht geeignet oder laut Anleitung nicht erlaubt.
  • Nicht direkt unter der Steckdose: Viele Hersteller schreiben vor, dass das Gerät nicht unmittelbar unter einer Wandsteckdose stehen darf.
  • Standsicher aufstellen: Standgeräte gehören auf einen ebenen, festen Boden, nicht auf hochflorige Teppiche.
  • Kinder und Haustiere: Das Gehäuse kann heiß werden. Lass kleine Kinder nicht unbeaufsichtigt in der Nähe eines laufenden Geräts.
  • Beschädigungen ernst nehmen: Mit beschädigtem Kabel, Stecker oder Gehäuse darf das Gerät nicht betrieben werden.

Konvektor im Badezimmer

Im Bad gelten besondere Anforderungen, weil Wasser und Strom zusammenkommen. Ein Konvektor darf dort nur betrieben werden, wenn der Hersteller das ausdrücklich erlaubt. Achte auf die angegebene Schutzart gegen Spritzwasser und auf die Vorgaben, in welchem Abstand zu Badewanne, Dusche und Waschbecken das Gerät installiert werden darf. Viele Hersteller schreiben außerdem vor, dass Schalter und Regler für eine Person in Wanne oder Dusche nicht erreichbar sein dürfen. Im Zweifel fragst du eine Elektrofachkraft.

Richtig heizen mit dem Konvektor

Ein Konvektor arbeitet am besten, wenn die Luft frei zirkulieren kann. Stelle ihn nicht in eine enge Nische oder hinter ein Sofa. Schließe Türen zu kälteren Räumen, damit die Wärme nicht abwandert. Undichte Stellen an Türen und Fenstern kosten spürbar Wärme, ein Zugluftstopper kann hier einfach helfen.

Stelle am Thermostat die gewünschte Temperatur ein, statt das Gerät auf höchster Stufe durchlaufen zu lassen und bei Bedarf auszuschalten. So hält das Gerät die Temperatur und schaltet sich selbst ab. Lüfte in beheizten Räumen kurz und kräftig mit weit geöffnetem Fenster statt mit dauerhaft gekipptem Fenster, und schalte das Gerät während des Lüftens aus, wenn es keine Fenster-offen-Erkennung hat.

Da warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann, sinkt beim Heizen die relative Luftfeuchte. Das ist bei jeder Heizung so, wird bei Konvektionswärme aber oft deutlicher wahrgenommen. Regelmäßiges Lüften und ein Hygrometer helfen dir, das Raumklima im Blick zu behalten.

Pflege und Reinigung

Zwischen den Lamellen sammelt sich mit der Zeit Staub. Beim ersten Einschalten nach dem Sommer kann das kurz verbrannt riechen, weil der Staub am Heizelement verschwelt. Reinige das Gerät deshalb vor der Heizsaison und bei Bedarf zwischendurch:

  • Stecker ziehen und das Gerät vollständig abkühlen lassen.
  • Luftein- und -auslass mit dem Staubsauger und einer Bürstendüse absaugen.
  • Das Gehäuse mit einem nur leicht feuchten Tuch abwischen, kein Wasser ins Innere gelangen lassen.
  • Keine scharfen Reiniger oder Sprays verwenden, die Rückstände am Heizelement hinterlassen.
  • Vor dem Wiedereinschalten Kabel und Stecker auf Schäden prüfen.

Das Gehäuse eines Konvektors solltest du nicht selbst öffnen. Funktioniert das Gerät nicht mehr richtig, schaltet es häufig ab oder riecht es dauerhaft verbrannt, trenne es vom Strom und wende dich an den Hersteller oder eine Fachwerkstatt.

Typische Fehler beim Kauf und Betrieb

  • Ein Gerät nach der höchsten Wattzahl kaufen, statt nach Raumgröße und Regelung.
  • Einen Konvektor als Dauerheizung für eine ganze Wohnung einplanen, ohne die Stromkosten für deinen Tarif durchzurechnen.
  • Das Gerät hinter Möbeln oder unter Vorhängen aufstellen, sodass die Luft nicht zirkulieren kann.
  • Handtücher oder Wäsche zum Trocknen auf den Konvektor legen.
  • Das Gerät an eine Mehrfachsteckdose oder ein Verlängerungskabel hängen, obwohl die Anleitung das ausschließt.
  • Einen Konvektor ohne ausdrückliche Freigabe im Bad nutzen.

Häufige Fragen zum Konvektor

Was ist der Unterschied zwischen Konvektor und Heizlüfter?

Ein Konvektor erwärmt die Raumluft meist ohne Ventilator, die warme Luft steigt von selbst auf. Er arbeitet dadurch leise. Ein Heizlüfter bläst die erwärmte Luft mit einem Gebläse aus, heizt kleine Räume schneller auf, ist aber hörbar.

Wie viel Strom verbraucht ein Konvektor?

Das hängt von Leistung und Laufzeit ab. Ein Gerät mit 2.000 Watt nimmt bei voller Leistung in einer Stunde rechnerisch 2 Kilowattstunden auf. Mit Thermostat und niedrigeren Stufen läuft es kürzer. Die Kosten ergeben sich aus deinem Stromtarif.

Kann ein Konvektor die Zentralheizung ersetzen?

In der Regel nicht. Konvektoren sind als Zusatz- oder Übergangsheizung gedacht. Für das dauerhafte Beheizen einer ganzen Wohnung sind elektrische Direktheizungen im Betrieb meist teurer als eine Zentralheizung.

Darf ein Konvektor über Nacht laufen?

Das regelt die Bedienungsanleitung deines Geräts. Grundsätzlich gilt: Das Gerät darf nicht abgedeckt sein, muss frei stehen und die Abstände zu Bett, Vorhängen und Möbeln einhalten. Ein Thermostat hilft, ein Überheizen des Raums zu vermeiden.

Kann ich einen Konvektor im Badezimmer verwenden?

Nur wenn der Hersteller das Gerät ausdrücklich für das Bad zulässt. Wichtig sind die Schutzart gegen Spritzwasser und die vorgeschriebenen Abstände zu Badewanne und Dusche. Im Zweifel fragst du eine Elektrofachkraft.

Bildnachweis:

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Letzte Aktualisierung am 9.10.2026 um 03:17 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API