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Elektroheizung im Vergleich
Veröffentlicht von: Redaktion Wohnen|In: Heizung durch Holz, Kohle, Gas, Öl oder Strom|20. September 2026
Wir haben diesen Test & Vergleich (11/2026) im laufenden Monat überprüft und die Beschreibungen einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind nach wie vor auf dem neuesten Stand. Letztes Update am: 24.09.2026

Elektroheizung im Vergleich: 5 Modelle & Kaufberatung

Elektroheizungen eignen sich vor allem als flexible Zusatz- oder Übergangsheizung. Je nach Bauart erwärmen sie die Raumluft per Konvektion, arbeiten mit Strahlungswärme oder speichern einen Teil der erzeugten Wärme.

Wir vergleichen fünf Modelle und zeigen, worauf du bei Leistung, Thermostat, Aufstellung, Strombedarf und Sicherheitsfunktionen achten solltest. Wenn du gezielt Strahlungswärme suchst, findest du zusätzlich unseren Ratgeber zu Infrarotheizungen. Für eine weitere elektrische Heizvariante lohnt sich außerdem der Vergleich von Wärmewellenheizungen.

Kaufberatung: Das Wichtigste in Kürze

Eine elektrische Heizung funktioniert mit einem Stromanschluss flexibel im Haus.

Neben Stromspeicherheizungen gibt es auch Geräte mit einer direkten Heizfunktion.

Elektrische Heizkörper können für die Heizanlage im Haus eine wertvolle Unterstützung darstellen.


5 Elektroheizungen im Vergleich

De’Longhi HCM2030 Konvektor

Der De’Longhi HCM2030 arbeitet mit natürlicher Konvektion und bietet drei Leistungsstufen bis 2.000 Watt. Raum- und Sicherheitsthermostat sowie das tragbare Gehäuse machen ihn zu einer unkomplizierten Zusatzheizung für Wohn- und Arbeitsräume.

AEG WKL 2000 Comfort Wandkonvektor

Der AEG WKL 2000 Comfort ist ein wandhängender 2-kW-Konvektor mit elektronischer Regelung, LC-Display und Wochentimer. Fenstererkennung, Frostschutz und Überhitzungsschutz sind praktisch, wenn das Gerät regelmäßig als Zusatz- oder Übergangsheizung eingesetzt wird.

STIEBEL ELTRON Standkonvektor 204450

Der STIEBEL ELTRON Standkonvektor 204450 liefert bis zu 2.000 Watt Heizleistung und steht auf Rollen. Er eignet sich besonders für den temporären Einsatz, wenn Wärme flexibel zwischen mehreren Räumen benötigt wird und eine feste Wandmontage nicht gewünscht ist.

Heidenfeld EK100 Konvektorheizung

Die Heidenfeld EK100 bietet bis zu 2.300 Watt, drei Heizstufen, LCD-Anzeige, Timer und Fernbedienung. Dank Standfüßen und Wandmontage ist das Modell flexibel einsetzbar; der Überhitzungsschutz ergänzt die Sicherheitsausstattung.

Bestherm ALBA Elektroheizung 1.000 Watt

Die Bestherm ALBA mit 1.000 Watt setzt auf keramische Trockenträgheit und speichert einen Teil der erzeugten Wärme im Heizkörper. Das Modell ist eher für kleinere Räume beziehungsweise als gezielte Zusatzheizung interessant und unterscheidet sich damit deutlich von klassischen Konvektoren.

Unser Ratgeber Bereich: Wichtige Fragen und Antworten auf die Du vor dem Kauf einer Elektroheizung achten solltest

Was macht eine elektrische Heizung aus?

Elektroheizungen funktionieren mithilfe von Strom und spenden dir eine angenehme Wärme. In einer solchen Heizung befindet sich ein Leiter, welcher die elektrische Energie fließen lässt. Aufgrund der regulierbaren Widerstände im Inneren des Heizkörpers erzeugst du so verschiedene Temperaturen. Die hergestellte Wärme gelangt entweder über ein Medium in den Raum oder wird direkt abgegeben.

Um die Wärme in der Heizung zu speichern, gibt es unterschiedliche Speichermedien. Neben Öl und Keramik kommen auch Natur- und Schamottensteine zum Einsatz.

Wo kann ich eine E-Heizung nutzen?

Im Prinzip kannst du eine solche Heizung an jedem Ort verwenden, der über eine Steckdose und Strom verfügt. Einige Verbraucher nutzen das Elektrogerät, um den Dachboden oder Keller zu heizen. Im Kinderzimmer oder Schlafzimmer wird ein solches Produkt auch häufig genutzt. Eine Elektroheizung stellt eine Alternative zu einer klassischen Heizanlage dar. Das liegt daran, dass die Anschaffungskosten eines solchen Produkts sehr hoch ausfallen. Wenn du nicht so viel Geld hast, kannst du dir einfach eine E-Heizung kaufen. Beachte jedoch, dass diese höhere Energiekosten verursacht als andere Varianten an Heizkörpern.

Wie teuer sind elektrische Heizungen?

Die Preise elektrischer Heizgeräte unterscheiden sich je nach Bauart, Leistung, Regelung, Montageart und Ausstattung deutlich. Vergleiche deshalb aktuelle Angebote und berücksichtige neben dem Kaufpreis auch den vorgesehenen Einsatzbereich und den Stromverbrauch.

Wo finde ich eine E-Heizung?

Elektrische Heizungen gibt es in den meisten Baumärkten. Bei Obi, Hornbach und Toom wirst du daher mit Sicherheit fündig. Ebenso gibt es die Geräte in speziellen Fachgeschäften vor Ort.

Wenn du günstig einkaufen möchtest und noch Zeit sparen willst, sieh dich im Internet um. Bei eBay und Amazon gibt es eine riesige Auswahl an Heizungen, die mit Strom funktionieren.

Triff Deine Kaufentscheidung: Welche der vorgestellten Elektroheizungen passt am besten zu Dir?

Auf dem Markt gibt es verschiedene Heizkörperarten, die mit Strom funktionieren. Zu diesen gehören unter anderem Konvektoren, Heizlüfter und Infrarotheizungen. Jede Variante der Elektroheizungen hat dabei andere Vorteile und Nachteile, die du kennen solltest, ehe du dich für ein Produkt entscheidest. Auf diese Weise findest du leicht den passenden Artikel. Wir stellen dir nachfolgend die drei Varianten an E-Heizungen im Detail vor.

Was sind Konvektoren und welche Vor- und Nachteile haben diese?

Bei einem Konvektor wird die Luft mittels eines Strahls erwärmt. Dabei steigt die warme Luft nach oben während sich die kalte Luft am Boden sammelt. Dann kann der Heizkörper die kalte Bodenluft erwärmen und wieder nach oben abgeben. Die langlebigen Geräte arbeiten schneller als Infrarotsysteme und sind außerdem günstiger in er Anschaffung. Jedoch verbreiten Konvektoren eine große Hitze, sodass du dich am Gehäuse verbrennen kannst. Außerdem führt die Anwendung der Geräte zum Austrocknen der Luft, was Infekte begünstigen kann.


Vorteile

  • Preiswerte Geräte
  • Heizt schnell auf
  • Robuste Heizungen


Nachteile

  • Trockene Luft
  • Heißes Gehäuse


Was sind Heizlüfter und welche Vor- und Nachteile haben sie?

Heizlüfter stellen meist kleinere Geräte dar, welche mithilfe eines Ventilators erwärmte Luft abgegeben. Der Prozess des Wärmens funktioniert über einen Heizdraht. Meist haben die kleinen Geräte eine Leistung von 500 bis 2000 Watt und sind in mehreren Stufen nutzbar. Im Vergleich zu allen bislang vorgestellten Heizungen hat der Heizlüfter die niedrigsten Anschaffungskosten. Dafür ist die Heizkraft jedoch meist geringer als bei Infrarotheizungen und Konvektoren.


Vorteile

  • Preiswertes Gerät
  • Kompaktes Format
  • Mehrere Stufen


Nachteile

  • Geringere Leistung
  • Weniger robust


Was sind Infrarotheizungen und welche Vor- und Nachteile haben diese?

Eine Infrarotheizung spendet dir mittels Strahlung Wärme. Das bedeutet, dass es nicht zur Erwärmung von Luft kommt, sondern zum Erhitzen von Körpern in der Nähe. Da die meisten Infrarotgeräte sehr flach sind, kannst du sie mühelos an der Wand installieren. Einige Menschen haben in größeren Räumen mehrere Heizkörper mit einer Leistung zwischen 500 und 2000 Watt. Im Vergleich zu anderen Varianten an Heizungen ist diese für Allergiker ideal, da kein Staub aufgewirbelt wird. Dafür solltest du jedoch höhere Anschaffungskosten als bei anderen Elektroheizungen einplanen.


Vorteile

  • Ideal für Allergiker
  • Wandmontage möglich
  • Große Auswahl an Varianten


Nachteile

  • Stromkosten
  • Höhere Anschaffungskosten als bei anderen Varianten


Was sind die Kaufkriterien und wie kannst Du die einzelnen Elektroheizungen miteinander vergleichen?

Um einen passenden Heizkörper zu finden, solltest du die wichtigsten Kaufkriterien beachten. Auf diese Weise findest du ein gutes Produkt, mit dem du auch glücklich bist. Wir empfehlen dir vor einem Kauf eines Geräts folgende Dinge zu beachten:

  • Leistung und Energieverbrauch
  • Heizart
  • Montagemöglichkeit
  • Heizstufen

Nachfolgend erzählen wir dir über jeden Punkt ein wenig mehr, sodass du dir selbst ein Bild machen kannst und weißt wie du die Kaufkriterien gewichten solltest.

Leistung und Energieverbrauch

Je nach Modell, Hersteller und Heizvariante unterscheidet sich die Leistung. Es gibt kleine Geräte mit einer geringen Leistung von 500 Watt. Diese eignen sich, um kleine Räume wie Abstellräume zu erwärmen. Üblicherweise hat eine E-Heizung zwischen 1500 und 2000 Watt. Manche Heizungen eignen sich daher für Räume von bis zu 60 Quadratmetern. Wähle deine Heizung so aus, dass sie mühelos den von dir gewünschten Raum erwärmt. Es ist nicht sinnvoll ein Gerät mit einer höheren Leistung zu wählen, wenn du dieses nicht benötigst. Das liegt daran, dass die Energiekosten dann unnötig steigen und du höhere Ausgaben hast, die du vermeiden könntest.

Heizart

Viele elektrische Heizungen erwärmen die Luft und sorgen so für eine angenehme Umgebungstemperatur. Das hat jedoch den Nachteil, dass die Luft trockener ist. Dafür funktioniert das Erhitzen meist besser als bei Konvektoren. Überlege dir daher, ob dir eine gute Luftfeuchtigkeit oder eine schnelle Wärmeverbreitung wichtiger ist.

Heizstufen

Die Anzahl der Heizstufen hat für viele Menschen eine große Wichtigkeit. Es gibt auf dem Markt Geräte, die stufenlos einstellbar sind. Auch Heizkörper mit Heizstufeneinstellung gibt es auf dem Markt. Diese ermöglichen dir weniger Flexibilität als stufenlos verstellbare Produkte. Wählst du ein Gerät mit stufenweiser Einstellung aus, hat dieses meist zwei bis drei verschiedene Temperaturmöglichkeiten.

Elektroheizung gibt es in verschiedenen Varianten
Neben der Elektroheizung ist auch die Gasheizung immer beliebter – gerade für den Outdoorbereich

Verwendest du deinen Heizkörper nur selten, kannst ist die Funktion von geringerer Bedeutung. Im alltäglichen Gebrauch empfehlen wir dir jedoch eine stufenlose Elektroheizung zu nutzen.

Montagemöglichkeit

Infrarotheizungen sind meist flacher und daher flexibel zu montieren. Deshalb kannst du diese Art des Heizkörpers auch an der Wand anbringen. Meist liefern die Verkäufer sogar die Montagematerialien dafür. Klassische Elektroheizungen haben keine solche Möglichkeit. Dafür kommen sie jedoch mit Rollen und sind daher flexibler einzusetzen. Heizlüfter sind noch mobiler, da sie kleiner sind und eignen sich daher auch auf Reisen sehr gut.

Wissenswertes über Elektroheizungen – Expertenmeinungen

Welche Prüfsiegel gibt es für Elektroheizungen?

Für Heizkörper sind verschiedene Prüfsiegel relevant. Zu den wichtigsten Siegeln gehören das TÜV-Siegel und das GS-Zeichen. Wir empfehlen besonders auf das TÜV-Siegel zu achten, da dieses für geprüfte Sicherheit steht. Ebenso gibt es weniger bekannte Siegel wie das VDE-, IGEF- und RoHS-Siegel. Das eher unbekannte RoHS-Zeichen symbolisiert dir, dass dein Heizkörper frei von Schadstoffen ist und ist daher ebenso von Bedeutung.

Quellen: Literatur und weiterführende Verweise

Bildnachweis:

  • https://pixabay.com/de/illustrations/w%C3%A4rme-heizung-konvektor-metall-3403835/
  • https://pixabay.com/de/photos/raumheizung-gelbes-licht-wurm-gelb-1290546/

Weitere Vergleiche zu elektrischen Heizlösungen: Infrarotheizungen und Heizlüfter.

FAQ: Häufige Fragen zu Elektroheizung

Was ist beim Kauf besonders wichtig?

Achte zuerst auf den konkreten Einsatzzweck, passende Abmessungen beziehungsweise Leistung und nachvollziehbare Herstellerangaben.

Welche Ausstattung ist sinnvoll?

Sinnvoll ist Ausstattung, die du im Alltag tatsächlich nutzt. Zusätzliche Funktionen erhöhen nicht automatisch die Eignung für deinen Bedarf.

Wie vergleicht man verschiedene Modelle?

Vergleiche technische Daten, Material, Bedienung, Platzbedarf und die für deinen Einsatz relevanten Sicherheits- beziehungsweise Montagehinweise.

Was sollte vor der Montage geprüft werden?

Prüfe Platz, Anschlüsse und die Montagevorgaben des Herstellers. Arbeiten an festen Elektro- oder Wasseranschlüssen gehören gegebenenfalls in Fachhände.

Wie wichtig sind Pflege und Wartung?

Regelmäßige Pflege entsprechend der Herstelleranleitung unterstützt Funktion und Lebensdauer. Verschleißteile und sicherheitsrelevante Komponenten sollten kontrolliert werden.

Sind teurere Modelle automatisch besser?

Nein. Entscheidend ist, ob Eigenschaften, Qualität und Ausstattung zum vorgesehenen Einsatz passen. Der Preis allein ist kein Qualitätsnachweis.

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