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Fitnessmatte
Veröffentlicht von: Redaktion Wohnen|In: Home Fitness|26. September 2026
Wir haben diesen Test & Vergleich (09/2026) im laufenden Monat überprüft und die Beschreibungen einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind nach wie vor auf dem neuesten Stand. Letztes Update am: 26.09.2026

Fitnessmatte: Dicke, Material und Größe für dein Training zu Hause

VG Wort

Eine gute Fitnessmatte gibt dir auf dem Boden Halt, polstert Knie, Hüfte und Wirbelsäule bei Übungen im Liegen ab und schützt nebenbei den Fußboden. Für die meisten Menschen, die zu Hause Kräftigungsübungen, Pilates oder ein wenig Yoga machen, ist eine rutschfeste Rollmatte mit etwa 6 bis 15 Millimetern Stärke und rund 180 Zentimetern Länge die passende Wahl. Dünnere Matten sind stabiler für Übungen im Stand, dickere angenehmer für Bodenübungen. Entscheidend sind außerdem das Material, die Griffigkeit auf deinem Boden und wie viel Platz du zum Verstauen hast. Unten findest du fünf Matten für unterschiedliche Trainingsarten und danach eine ausführliche Kaufberatung.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Dicke richtet sich nach dem Training: dünn und fest für Yoga und Übungen im Stand, dicker und weicher für Bauch-, Rücken- und Pilatesübungen im Liegen.
  • Die Matte sollte mindestens so lang sein wie du selbst, damit Kopf und Füße bei Übungen in Rückenlage aufliegen.
  • Häufige Materialien sind TPE, NBR-Schaum, PVC, Naturkautschuk und Kork. Sie unterscheiden sich bei Griffigkeit, Gewicht, Geruch und Pflege.
  • Wer auf Latex allergisch reagiert, sollte Matten mit Naturkautschuk meiden und die Materialangaben genau lesen.
  • Eine Fitnessmatte ersetzt keine Anleitung. Bei Schmerzen, Verletzungen oder in der Schwangerschaft sprich vor dem Training mit einer Ärztin, einem Arzt oder einer Physiotherapeutin.

Worauf du bei der Auswahl achten solltest

Bevor du dich für eine Matte entscheidest, überlege kurz, was du darauf vorhast und wo sie liegen wird. Diese Fragen helfen bei der Eingrenzung:

  • Trainingsart: Für Yoga und Übungen im Stand brauchst du eine eher dünne, feste und griffige Matte. Für Bodenübungen in Rücken-, Bauch- oder Seitenlage ist mehr Polster angenehm.
  • Maße: Viele Matten sind rund 180 x 60 Zentimeter groß. Bist du groß gewachsen oder trainierst mit weit ausgebreiteten Armen, lohnt eine längere oder breitere Ausführung.
  • Material: Achte auf klare Materialangaben und darauf, ob der Anbieter Angaben zu Schadstoffen macht, etwa phthalatfrei oder ein anerkanntes Prüfzeichen.
  • Untergrund: Auf glattem Laminat oder Parkett zählt eine rutschhemmende Unterseite. Auf Teppich darf die Matte etwas fester sein, damit sie nicht nachgibt.
  • Verstauen und Transport: Rollmatten mit Tragegurt nimmst du leicht mit. Klappmatten sind dicker und lassen sich stapeln, brauchen aber mehr Stauraum.

5 Fitnessmatten für das Training zu Hause im Überblick

Hinweis: Die folgenden Produktboxen enthalten Affiliate-Links zu Amazon. Kaufst du über einen dieser Links, erhalten wir eine Provision. Für dich ändert sich der Preis dadurch nicht.

Die Reihenfolge ist keine Rangliste. Wir haben Matten für verschiedene Einsatzzwecke ausgewählt: eine vielseitige Allroundmatte, eine extra dicke Trainingsmatte, eine gut gepolsterte Gymnastikmatte, eine schlichte Einsteigermatte sowie eine klappbare Weichbodenmatte. Prüfe im Angebot jeweils Maße, Dicke, Farbe und Lieferumfang.

Vielseitig für Yoga und Workout: TOPLUS Gymnastikmatte

Die TOPLUS Gymnastikmatte wird laut Produkttitel als gepolsterte, rutschfeste Yoga- und Gymnastikmatte für Fitness und Pilates angeboten. Material, Maße und Dicke nennt der Produkttitel nicht. Prüfe diese Angaben deshalb direkt im Angebot, zumal die Matte in mehreren Farben verkauft wird.

Eine gepolsterte Allroundmatte kann für viele gemischte Heimtrainings passen: Für Yoga-Haltungen im Stand sollte sie nicht zu weich sein, für Übungen im Vierfüßlerstand bietet sie etwas Polster. Wenn du vor allem lange auf dem Rücken liegst oder empfindliche Knie hast, kann dir eine dickere Matte angenehmer sein.

Extra dick für Bodenübungen: NEOLYMP Fitnessmatte

Die NEOLYMP-Matte beschreibt der Anbieter im Produkttitel als extra dicke, rutschfeste Fitnessmatte, die sich als Yoga-, Gymnastik-, Sport- und Pilatesmatte für Zuhause, Studio und draußen nutzen lässt. Zum Lieferumfang gehören laut Titel ein Tragegurt und ein E-Book mit Übungen. Die gezeigte Ausführung ist schwarz-rot und 61 Zentimeter breit.

Dicke Matten eignen sich vor allem für Kräftigungsübungen im Liegen, Dehnen und ruhige Pilateseinheiten. Bei Übungen auf einem Bein oder bei Sprüngen gibt ein weiches Polster dagegen stärker nach. Wenn du viel im Stand trainierst, achte deshalb auf die genaue Dicke der Variante, die du auswählst.

Gut gepolstert und phthalatfrei: #DoYourFitness Yamuna

Die Fitnessmatte Yamuna von #DoYourFitness x World Fitness misst laut Produkttitel 183 x 61 x 1,5 Zentimeter und wird als phthalatfrei und rutschfest beschrieben. Der Anbieter nennt sie eine Gymnastikmatte für Yoga, Pilates, Fitness und das Training draußen, im Studio und zu Hause.

Anderthalb Zentimeter sind für eine Rollmatte viel. Das Polster ist angenehm bei Crunches, Brücken und Übungen in Seitenlage und dämpft den Kontakt mit hartem Boden. Für Balancehaltungen aus dem Yoga ist eine so weiche Unterlage eher ungewohnt. Die Angabe phthalatfrei ist ein nützlicher Hinweis, wenn du beim Material auf Weichmacher achten möchtest.

Schlichte Basismatte für den Einstieg: Amazon Basics Yogamatte

Die Yogamatte von Amazon Basics wird laut Produkttitel als rutschfeste, extra dicke Matte für Yoga, Pilates, Gymnastik und Fitness angeboten und misst 183 x 61 x 1 Zentimeter. Das Material nennt der Titel nicht. Prüfe diese Angabe deshalb direkt im Angebot, zumal es die Matte in verschiedenen Ausführungen gibt.

Eine schlichte, gepolsterte Matte ist eine naheliegende Wahl, wenn du erst herausfinden möchtest, welches Training dir liegt. Sie eignet sich für Dehnen, Kräftigung und ruhige Bodenübungen. Wenn du später merkst, dass du vor allem Yoga im Stand machst, kann eine dünnere und festere Matte sinnvoll sein.

Klappbar mit 5 cm Polster: MSPORTS Weichbodenmatte

Die MSPORTS Turnmatte wird laut Angebot als klappbare Weichbodenmatte mit 190 x 80 x 5 Zentimetern angeboten. Sie ist damit länger und breiter als eine typische Rollmatte und eignet sich als weiche Unterlage für Bodenübungen.

Eine Klappmatte ist keine klassische Yogamatte. Ihre Stärke liegt bei weichen Bodenübungen, beim Dehnen, bei Rolle und Purzelbaum mit Kindern oder als Unterlage, wenn du auf sehr hartem Boden trainierst. Zum Stehen und für Balanceübungen ist sie zu weich. Dafür lässt sie sich zusammengeklappt platzsparend verstauen.

So haben wir die Produkte ausgewählt

Wir haben die vorgestellten Fitnessmatten nicht selbst getestet. Die Auswahl beruht auf einer Recherche von Hersteller-, Händler- und Angebotsangaben. Diese Kriterien waren entscheidend:

  • Die Matten decken verschiedene Trainingsarten ab: Yoga, gemischtes Workout, Bodenübungen, Pilates und weiche Übungen auf einer Klappmatte.
  • Es sind Rollmatten in unterschiedlichen Stärken sowie eine klappbare Weichbodenmatte vertreten.
  • Die Angebote nennen den Einsatzzweck und wichtige Eigenschaften wie Maße, Dicke, Material oder Rutschfestigkeit.
  • Die Matten sind für den Heimgebrauch gedacht und ohne Zubehör sofort nutzbar.
  • Es handelt sich um Produkte, die zum Zeitpunkt der Recherche erhältlich waren. Preise und Ausführungen können sich ändern.

Fitnessmatte, Yogamatte, Gymnastikmatte oder Weichbodenmatte?

Im Handel werden die Begriffe oft gemischt, und viele Matten tragen gleich alle Namen im Produkttitel. Trotzdem gibt es typische Unterschiede. Fitnessmatte ist der Oberbegriff für eine Trainingsunterlage zu Hause. Yogamatten sind meist dünn, fest und sehr griffig, damit du in Haltungen im Stand nicht wegrutschst. Gymnastik- und Pilatesmatten sind dicker, weil viele Übungen im Liegen stattfinden. Weichbodenmatten sind mehrere Zentimeter stark und meist klappbar.

MattentypTypische DickeGeeignet für
Yogamatteetwa 3 bis 6 mmYoga, Balance, Übungen im Stand
Fitness- oder Allroundmatteetwa 6 bis 10 mmgemischtes Heimtraining, Kräftigung, Dehnen
Gymnastik- oder Pilatesmatteetwa 10 bis 20 mmBodenübungen in Rücken-, Bauch- und Seitenlage
Weichbodenmatte (klappbar)mehrere Zentimeterweiche Bodenübungen, Turnen mit Kindern

Die Werte sind grobe Richtwerte aus den gängigen Angeboten, keine Norm. Nicht verwechseln solltest du eine Fitnessmatte mit einer Akupressurmatte: Eine Blumenfeldmatte hat viele kleine Kunststoffspitzen und ist zum Liegen und Entspannen gedacht, nicht zum Trainieren.

Welche Dicke ist die richtige?

Die Dicke beeinflusst, wie weich du liegst und wie stabil du stehst. Eine dicke Matte polstert Knochenvorsprünge wie Steißbein, Knie und Ellbogen besser ab. Gleichzeitig gibt sie unter einem Fuß stärker nach, was Balanceübungen erschwert. Eine dünne Matte vermittelt dir mehr Bodenkontakt, fühlt sich bei langen Übungen im Liegen aber härter an.

Als Faustregel gilt: Machst du überwiegend Yoga oder Übungen im Stand, reichen oft drei bis sechs Millimeter. Für ein gemischtes Programm aus Kräftigung, Dehnen und etwas Yoga passen sechs bis zehn Millimeter. Liegst du viel auf dem Rücken, etwa bei Pilates oder Bauchübungen, sind zehn bis fünfzehn Millimeter angenehm. Wenn deine Knie im Vierfüßlerstand drücken, kannst du bei einer dünnen Matte auch ein gefaltetes Handtuch oder ein Kniekissen unterlegen.

Achte neben der Dicke auf die Festigkeit. Zwei Matten mit gleicher Stärke können sich sehr unterschiedlich anfühlen. Weicher Schaum drückt sich stark zusammen, dichtes TPE oder Naturkautschuk bleiben stabiler.

Die passende Größe

Die häufigste Größe liegt bei etwa 180 x 60 Zentimetern. Das reicht für viele Menschen bis etwa 1,80 Meter Körpergröße. Liegst du auf dem Rücken, sollten Kopf und Fersen noch auf der Matte liegen. Bist du größer, suchst du am besten gezielt nach Matten mit 190 oder 200 Zentimetern Länge.

Die Breite spielt eine Rolle, wenn du breite Schultern hast oder Übungen mit seitlich ausgestreckten Armen machst. Breitere Matten ab etwa 80 Zentimetern bieten mehr Spielraum, brauchen aber auch mehr Platz im Raum und beim Verstauen. Miss vorher die freie Fläche aus, auf der du trainieren willst, und plane rundherum etwas Abstand zu Möbeln ein.

Materialien im Vergleich

Das Material bestimmt, wie griffig, schwer, langlebig und pflegeleicht eine Matte ist. Die wichtigsten Varianten im Überblick:

TPE

Thermoplastische Elastomere sind leicht, meist geruchsarm und in vielen Farben erhältlich. TPE-Matten sind oft zweifarbig und haben eine strukturierte Oberfläche. Sie sind gut für Einsteiger und gemischtes Training geeignet. Bei sehr intensiver Nutzung können sie schneller Abdrücke zeigen als Naturkautschuk.

NBR-Schaum

NBR ist ein synthetischer Kautschuk, der als weicher Schaum verarbeitet wird. Daraus bestehen viele dicke Gymnastikmatten mit ein bis zwei Zentimetern Stärke. Sie polstern gut und sind leicht, bieten im Stand aber wenig Stabilität und sind an der Oberfläche oft weniger griffig als Yogamatten.

PVC

PVC-Matten sind robust und meist günstig. PVC braucht Weichmacher, um flexibel zu sein. Wenn dir das wichtig ist, achte auf Angaben wie phthalatfrei oder auf anerkannte Schadstoffprüfzeichen und frag im Zweifel beim Anbieter nach.

Naturkautschuk

Matten aus Naturkautschuk sind schwer, griffig und liegen satt auf dem Boden. Sie riechen anfangs oft nach Gummi, was sich mit dem Auslüften meist verringert. Da Naturkautschuk Latex enthält, kommen solche Matten für Menschen mit Latexallergie nicht infrage. Direkte Sonne und große Hitze können das Material auf Dauer spröde werden lassen.

Kork

Korkmatten haben eine Oberfläche aus dünnem Kork, meist kombiniert mit einer Unterseite aus Naturkautschuk oder TPE. Kork fühlt sich warm an und wird gerade bei Yoga wegen seiner Griffigkeit geschätzt. Die Oberfläche kann bei starker Beanspruchung oder durch scharfe Kanten Kratzer bekommen.

Ein neuer Kunststoffgeruch ist bei vielen Matten normal. Lass die Matte vor der ersten Nutzung ausgerollt an einem gut gelüfteten Ort liegen. Hält ein starker Geruch lange an oder reagiert deine Haut, nutze die Matte nicht weiter und wende dich an den Händler.

Rutschfestigkeit und Untergrund

Eine Matte muss an zwei Stellen halten: unten auf dem Boden und oben unter deinen Händen und Füßen. Die Unterseite ist bei den meisten Matten genoppt oder strukturiert. Auf glattem Laminat oder Fliesen kann eine leichte Matte trotzdem wandern, besonders bei schnellen Bewegungen. Schwerere Matten aus Kautschuk liegen hier meist ruhiger.

Auf einem weichen Hochflorteppich sinkt eine dünne Matte ein und gibt nach, was im Stand wackelig wirken kann. Ein flacher Teppich oder ein harter Boden sind die bessere Grundlage. Gummi- und Kunststoffmatten können auf manchen empfindlichen Böden, etwa geöltem Holz, Abdrücke oder Verfärbungen hinterlassen, wenn sie lange an derselben Stelle liegen. Roll die Matte nach dem Training auf und halte dich an die Pflegehinweise für deinen Boden, beim Holzboden etwa an die Tipps zum passenden Parkettreiniger.

Die Griffigkeit der Oberfläche hängt auch von dir ab. Schweißnasse Hände rutschen auf vielen Matten. Ein Handtuch oder eine rutschfeste Auflage kann helfen, ebenso eine regelmäßige Reinigung, denn Hautfett und Staub machen die Oberfläche glatter.

Rollen, falten oder hängen: Verstauen im Alltag

Rollmatten sind die häufigste Form. Sie lassen sich mit einem Gurt zusammenhalten, in eine Tasche stecken oder stehend in einem Schrank verstauen. Rolle die Matte möglichst mit der Oberseite nach außen, dann liegen die Enden beim nächsten Ausrollen flacher auf.

Faltbare Weichbodenmatten bestehen aus mehreren Segmenten mit Stoff- oder Kunstlederbezug. Sie sind dicker und lassen sich zu einem Paket zusammenklappen, das du stapeln oder als Sitzkissen nutzen kannst. Sie brauchen aber mehr Stauraum als eine gerollte Matte. Achte darauf, dass die Matte trocken ist, bevor du sie wegräumst, und lagere sie nicht direkt neben der Heizung oder in praller Sonne.

Reinigung und Pflege

Für die meisten Matten genügt nach dem Training ein feuchtes Tuch. Bei stärkerer Verschmutzung hilft etwas milde Seife oder Spülmittel in lauwarmem Wasser. Wisch danach mit klarem Wasser nach und lass die Matte ausgerollt vollständig trocknen, bevor du sie wieder einrollst.

  • Verzichte auf scharfe Reiniger, Scheuermittel und alkoholhaltige Sprays, sofern der Hersteller sie nicht ausdrücklich erlaubt. Sie können die Oberfläche angreifen.
  • Kork und Naturkautschuk vertragen meist keine lange Nässe und keine direkte Sonne. Hier sind die Herstellerhinweise besonders wichtig.
  • Weichbodenmatten mit Kunstlederbezug wischst du feucht ab. Abnehmbare Stoffbezüge wäschst du nur, wenn das Etikett es zulässt.
  • Nur wenige Rollmatten sind für die Waschmaschine gedacht. Schau vor einem Versuch unbedingt in die Pflegeanleitung.

Sicher trainieren auf der Matte

Eine gute Matte kann dir mehr Halt und Komfort geben, sie schützt aber nicht vor Überlastung oder falscher Technik. Wärme dich vor dem Training auf und steigere Umfang und Intensität langsam. Achte darauf, dass rund um die Matte genug Platz ist, damit du bei seitlichen Bewegungen nicht an Möbel stößt.

Hast du Rückenbeschwerden, Gelenkprobleme, eine frische Verletzung oder bist schwanger, klär vorab mit deiner Ärztin, deinem Arzt oder einer Physiotherapeutin, welche Übungen für dich geeignet sind. Das gilt auch, wenn du nach längerer Pause wieder einsteigst. Viele Menschen, die im Alltag viel sitzen, bauen kurze Einheiten auf der Matte in den Tag ein. Ergänzend lohnt sich ein Blick auf einen gut eingestellten Arbeitsplatz, etwa mit einem ergonomischen Bürostuhl.

Wenn Kinder mittrainieren oder mit der Matte spielen, ist eine weiche Klappmatte oft die bessere Wahl als eine dünne Yogamatte. Beaufsichtige Turnübungen trotzdem und lass Kinder nicht von Möbeln auf die Matte springen.

Typische Fehler beim Kauf

  • Zu dick für Yoga: Eine sehr weiche Matte fühlt sich im Laden bequem an, macht aber Haltungen im Stand wackelig.
  • Zu kurz: Wer größer als etwa 1,80 Meter ist, liegt bei Standardmaßen oft mit dem Kopf oder den Füßen auf dem Boden.
  • Material nicht geprüft: Bei Latexallergie Naturkautschuk meiden, bei Weichmachern auf Angaben wie phthalatfrei achten.
  • Untergrund vergessen: Auf glatten Böden rutschen leichte Matten leichter weg, auf weichen Teppichen wird es wackelig.
  • Keinen Stauraum eingeplant: Eine Weichbodenmatte braucht deutlich mehr Platz als eine gerollte Matte.

Weitere Ideen für dein Training zu Hause

Wenn du zu Hause mehr als nur Bodenübungen machen möchtest, lohnt sich ein Blick auf weitere Trainingshilfen. Eine Reckstange erweitert dein Programm um Übungen für Rücken und Arme. Dabei ist eine sichere Montage genauso wichtig wie bei jeder anderen Trainingshilfe.

Häufige Fragen zur Fitnessmatte

Wie dick sollte eine Fitnessmatte sein?

Für Yoga und Übungen im Stand reichen oft 3 bis 6 Millimeter. Für gemischtes Heimtraining passen 6 bis 10 Millimeter. Wer viel im Liegen trainiert, etwa bei Pilates oder Bauchübungen, empfindet 10 bis 15 Millimeter häufig als angenehmer. Sehr dicke Matten sind im Stand weniger stabil.

Kann ich eine Yogamatte auch als Fitnessmatte nutzen?

Ja, für viele Übungen funktioniert das gut. Eine dünne Yogamatte bietet aber weniger Polster bei Übungen auf Knien, Rücken oder Ellbogen. Ein gefaltetes Handtuch unter den Knien kann helfen. Wer überwiegend im Liegen trainiert, ist mit einer dickeren Gymnastikmatte oft besser beraten.

Welches Material ist für eine Fitnessmatte gut geeignet?

Das hängt von deinem Training ab. TPE ist leicht und pflegeleicht, NBR-Schaum weich und gut für Bodenübungen, Naturkautschuk und Kork sind griffig und schwerer. Bei PVC lohnt ein Blick auf Angaben zu Weichmachern. Bei einer Latexallergie solltest du Naturkautschuk meiden.

Wie reinige ich eine Fitnessmatte richtig?

Wisch die Matte nach dem Training mit einem feuchten Tuch ab. Bei stärkerer Verschmutzung hilft etwas milde Seife in lauwarmem Wasser. Anschließend mit klarem Wasser nachwischen und die Matte ausgerollt trocknen lassen. Scharfe Reiniger und direkte Sonne schaden vielen Materialien.

Wie lang sollte eine Fitnessmatte sein?

Die Matte sollte mindestens so lang sein wie du, damit Kopf und Fersen bei Übungen in Rückenlage aufliegen. Viele Matten sind etwa 180 Zentimeter lang. Bist du größer, wähle ein Modell mit 190 oder 200 Zentimetern Länge.

Bildnachweis:

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Letzte Aktualisierung am 29.09.2026 um 15:06 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API