Ein guter PC-Schreibtisch ist vor allem groß genug und hat die richtige Höhe. Für einen Arbeitsplatz mit Monitor, Tastatur und Unterlagen empfehlen die Unfallversicherungsträger eine Arbeitsfläche von mindestens 160 x 80 cm. Ein fester Tisch sollte rund 72 bis 76 cm hoch sein, ein höhenverstellbarer Tisch passt sich dagegen deinem Körper an und erlaubt den Wechsel zwischen Sitzen und Stehen. Hier erfährst du, welche Maße wirklich zählen, welche Tischtypen es gibt, worauf du bei Stabilität, Beinfreiheit und Kabelmanagement achten solltest, und du findest fünf Computertische für unterschiedliche Räume und Ansprüche.
Das Wichtigste in Kürze
- Als Richtwert für einen vollwertigen Bildschirmarbeitsplatz gelten mindestens 160 cm Breite und 80 cm Tiefe. Mit nur einem Monitor und wenig Papier reichen notfalls 120 cm Breite.
- Feste Schreibtische sind meist 72 bis 76 cm hoch. Passt das nicht zu deiner Körpergröße, helfen ein gut eingestellter Stuhl und eine Fußstütze oder gleich ein höhenverstellbarer Tisch.
- Die Tischtiefe entscheidet über den Sehabstand. Zwischen Augen und Monitor sollten mindestens 50 cm liegen, bei großen Bildschirmen eher mehr.
- Unter der Platte brauchst du Platz: Der Beinraum sollte mindestens 85 cm breit sein, Querstreben und Container dürfen die Knie nicht einengen.
- Kabeldurchlässe, eine Kabelwanne und eine stabile Konstruktion machen im Alltag oft mehr Unterschied als Beleuchtung oder Design.
Welche Größe sollte ein PC-Schreibtisch haben?
Viele Computertische im Handel sind 100 oder 120 cm breit und nur 50 bis 60 cm tief. Das reicht für einen Laptop oder einen kleinen Monitor, wird aber schnell eng, sobald Tastatur, Maus, Unterlagen, Lautsprecher oder ein zweiter Bildschirm dazukommen. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) nennt für Büro- und Bildschirmarbeitsplätze eine Arbeitsfläche von mindestens 160 x 80 cm. Nur wenn du mit einem Bildschirm und wenig Schriftgut arbeitest, sind 120 cm Breite ausreichend. Als komfortablere Größe nennt die DGUV sogar 180 cm Breite bei 90 bis 100 cm Tiefe, was etwa bei mehreren Monitoren oder viel Papierkram hilft.
Diese Werte stammen aus dem Arbeitsschutz für Büros. Zu Hause musst du sie nicht erfüllen, sie sind aber ein guter Maßstab dafür, wie viel Fläche entspanntes Arbeiten braucht. Wenn du nur gelegentlich am Rechner sitzt, darf der Tisch kleiner ausfallen. Arbeitest du täglich mehrere Stunden im Homeoffice oder spielst lange Sessions, lohnt sich jeder Zentimeter mehr.
| Maß | Richtwert | Worauf es ankommt |
|---|---|---|
| Breite | mindestens 160 cm, mit einem Monitor ab 120 cm | Platz für Monitor, Tastatur, Maus und Unterlagen nebeneinander |
| Tiefe | mindestens 80 cm | genug Abstand zum Bildschirm und Ablagefläche vor der Tastatur |
| Höhe fest | etwa 72 bis 76 cm | passt zu durchschnittlich großen Menschen, sonst Ausgleich über Stuhl und Fußstütze |
| Höhe verstellbar (Sitzen) | etwa 65 bis 85 cm | Anpassung an kleine und große Personen |
| Höhe Sitz-Steh-Tisch | etwa 65 bis 125 cm | Arbeiten im Sitzen und im Stehen |
| Beinraum | mindestens 85 cm breit, besser 120 cm | Knie und Beine dürfen nicht an Streben oder Container stoßen |
Die Werte in der Tabelle orientieren sich an der DGUV Information 215-410 zu Bildschirm- und Büroarbeitsplätzen. Hersteller geben die Maße oft in der Reihenfolge Breite x Tiefe x Höhe an, manche Händler vertauschen aber Breite und Tiefe. Schau deshalb genau hin, welcher Wert gemeint ist.
Warum die Tischtiefe so wichtig ist
Die Tiefe wird beim Kauf gern unterschätzt. Sie bestimmt, wie weit der Monitor von deinen Augen entfernt stehen kann. Empfohlen wird ein Sehabstand von mindestens 50 cm, bei großen Bildschirmen auch 70 bis 80 cm. Dazu kommt die Fläche vor der Tastatur: Handballen und Unterarme sollten auf dem Tisch aufliegen können, dafür werden etwa 10 bis 15 cm Abstand zwischen Tischkante und Tastatur empfohlen. Auf einem 50 oder 60 cm tiefen Tisch rückt der Bildschirm dadurch schnell zu nah heran. Abhilfe schafft ein Monitorarm, der den Bildschirm an die hintere Kante oder darüber hinaus bringt.
Achte auch auf die Oberfläche. Eine matte, nicht zu dunkle und nicht zu helle Tischplatte spiegelt weniger und strengt die Augen weniger an als Hochglanz oder Glas. Die DGUV empfiehlt für Arbeitsflächen höchstens seidenmatte Oberflächen.
Die richtige Arbeitshöhe
Wie hoch dein Schreibtisch sein sollte, hängt von deiner Körpergröße und deinem Stuhl ab. Als Faustregel gilt: Wenn du aufrecht sitzt und die Oberarme locker hängen lässt, bilden Ober- und Unterarme einen Winkel von etwa 90 Grad oder etwas mehr. Die Unterarme liegen dabei ungefähr waagerecht auf Höhe der Tischplatte. Auch Ober- und Unterschenkel sollten etwa einen rechten Winkel bilden, die Füße stehen flach auf dem Boden.
Für Schreibtische mit fester Höhe nennt die DGUV 74 cm mit einer Toleranz von 2 cm, also 72 bis 76 cm. Das passt für viele Menschen mittlerer Größe. Bist du deutlich kleiner, stellst du den Stuhl höher ein, bis die Arme passen, und gleichst den fehlenden Bodenkontakt mit einer Fußstütze aus. Bist du sehr groß, reicht ein fester Tisch dagegen oft nicht aus, weil die Knie unter der Platte zu wenig Platz haben. Viele einfache Computertische haben verstellbare Füße, damit lässt sich aber nur ein wackelnder Boden ausgleichen, nicht die Arbeitshöhe ändern. Den Stuhl solltest du deshalb immer mitdenken, mehr dazu am Ende des Artikels.
Monitorhöhe und Aufstellung
Der Bildschirm steht am besten direkt vor dir und so hoch, dass die oberste Textzeile etwas unterhalb der Augenhöhe liegt. So blickst du leicht nach unten, und der Nacken bleibt entspannt. Stell den Schreibtisch nach Möglichkeit so, dass du seitlich zum Fenster sitzt. Direkt vor dem Fenster blendet das Tageslicht, mit dem Rücken zum Fenster spiegelt es im Monitor.

Diese Arten von PC-Schreibtischen gibt es
Klassischer Computertisch
Der rechteckige Schreibtisch ist die einfachste und meist günstigste Lösung. Er passt an fast jede Wand, lässt sich später leicht umstellen und ist in vielen Breiten erhältlich. Modelle mit Ablagen, Schubladen oder einem offenen Fach für den PC-Tower bieten Stauraum direkt am Arbeitsplatz. Achte darauf, dass seitliche Regale oder Container den Beinraum nicht zu stark einschränken.
Kompakter Computertisch mit Rollen
Kleine Computertische mit Rollen und Tastaturauszug sind für wenig Platz gedacht, etwa für eine Nische im Wohnzimmer oder ein Gästezimmer. Für ein dauerhaftes Homeoffice sind sie meist zu klein und zu wenig tief. Wichtig sind feststellbare Rollen, damit der Tisch beim Tippen nicht wegrollt.
Höhenverstellbarer Schreibtisch
Elektrisch höhenverstellbare Tische lassen sich per Knopfdruck auf die passende Sitz- oder Stehhöhe fahren. Das ist praktisch, wenn mehrere Personen am selben Tisch arbeiten oder wenn du sehr klein oder sehr groß bist. Zudem kannst du zwischendurch im Stehen arbeiten. Der Wechsel zwischen Sitzen und Stehen wird von Arbeitsschützern empfohlen, ein Allheilmittel gegen Rückenschmerzen ist ein Stehtisch aber nicht. Entscheidend ist, dass du die Position regelmäßig änderst.
Achte bei elektrischen Modellen auf den Verstellbereich, die Tragkraft und die Zahl der Motoren. Zwei Motoren heben gleichmäßiger als einer, dreifache Teleskopbeine erlauben einen größeren Hub. Memory-Tasten speichern deine Lieblingshöhen. Ein Kollisionsschutz stoppt den Tisch, wenn er beim Fahren auf ein Hindernis trifft, zum Beispiel auf eine Stuhllehne oder ein Fensterbrett. Eine Tastensperre verhindert, dass Kinder den Tisch unbeabsichtigt bewegen. Günstigere Alternativen sind manuell verstellbare Gestelle mit Kurbel oder mit festen Stufen.
Eckschreibtisch
Ein Eckschreibtisch in L-Form nutzt Raumecken, die sonst oft leer bleiben, und bietet viel Fläche auf überschaubarer Stellfläche. Auf dem einen Schenkel steht der Rechner, auf dem anderen liegen Unterlagen oder ein Laptop. Viele Modelle lassen sich wahlweise links oder rechts herum aufbauen. Prüfe vorab die Tiefe der einzelnen Schenkel: Bei günstigen Eckschreibtischen sind sie oft nur 50 bis 60 cm tief, das begrenzt den Abstand zum Monitor. Außerdem sitzt du bei manchen Modellen genau im Knick, wo sich Tischbeine oder Streben befinden.
Gaming-Tisch
Gaming-Tische sind vor allem breiter und oft etwas tiefer als einfache Computertische, damit Monitore, Lautsprecher und eine große Mausmatte Platz finden. Typische Extras sind Kabeldurchlässe, Kabelnetze oder -wannen, Becher- und Kopfhörerhalter, eine Oberfläche in Carbonoptik oder ein durchgehendes Mauspad. LED-Beleuchtung sieht gut aus, ist für die Ergonomie aber zweitrangig. Wichtiger sind eine ruhige, verwindungssteife Konstruktion und ausreichend Tiefe für den Sehabstand.
Stabilität, Belastbarkeit und Beinfreiheit
Ein Schreibtisch, der beim Tippen wackelt, nervt jeden Tag. Stabilität hängt vor allem vom Gestell ab: Stahlrahmen mit Querstreben oder einer Rückwand sind verwindungssteifer als dünne Rohrgestelle ohne Aussteifung. Bei höhenverstellbaren Tischen neigen Gestelle in voller Stehhöhe eher zum Schwingen, hier helfen breite Füße und kräftige Säulen. Verstellbare Füße gleichen unebene Böden aus.
Die angegebene Belastbarkeit bezieht sich in der Regel auf eine gleichmäßig verteilte Last. Bei einfachen Computertischen fällt sie oft eher niedrig aus, bei elektrisch höhenverstellbaren Tischen meist deutlich höher. Zwei große Monitore, ein Tower-PC und Lautsprecher kommen schnell auf beachtliches Gewicht, dazu kommt der Druck, wenn du dich aufstützt. Bei Tischen für den Büroeinsatz verweisen Hersteller auf die Normenreihe DIN EN 527, die unter anderem Anforderungen an Standsicherheit und Festigkeit festlegt. Bei Möbeln für den Hausgebrauch fehlen solche Angaben oft, dann bleibt dir nur ein Blick auf Gestell, Materialstärke und Herstellerangaben.
Genauso wichtig ist der Platz unter der Platte. Nach DGUV sollte der Beinraum mindestens 85 cm breit sein, empfohlen sind 120 cm und mehr. Container, Schubladen und Querstreben dürfen nicht dort sitzen, wo deine Knie hin sollen. Prüfe bei Tischen mit Schublade unter der Platte, ob die Oberschenkel beim höher eingestellten Stuhl noch darunter passen. Rollcontainer lassen sich flexibel verschieben und nehmen keinen Beinraum weg, wenn du sie neben den Tisch stellst. Anregungen dazu findest du in unserem Ratgeber zum Rollcontainer.
Kabelmanagement: Ordnung unter und auf dem Tisch
Hinter einem PC-Arbeitsplatz kommen schnell viele Kabel zusammen: Strom für Rechner, Monitore und Lampe, dazu Netzwerk, USB und Audio. Lose Kabel sind nicht nur unordentlich, sie sind auch eine Stolperfalle. Hilfreich sind Kabeldurchlässe in der Tischplatte, eine Kabelwanne oder ein Kabelnetz unter der Platte und Kabelkanäle an den Tischbeinen. Bei höhenverstellbaren Tischen sollten alle Kabel so lang sein, dass sie auch in der höchsten Position nicht gespannt werden.
Die Steckdosenleiste montierst du am besten unter der Tischplatte oder in einer Kabelwanne, damit sie nicht auf dem Boden liegt. Worauf du bei Steckplätzen, Schalter und Überspannungsschutz achten solltest, erklärt unser Ratgeber zur Steckdosenleiste. Stecke Mehrfachsteckdosen nicht hintereinander und achte darauf, dass die Leiste nicht verdeckt unter Papierstapeln oder Teppich liegt, damit sich keine Wärme staut.

Material und Oberfläche
Die meisten günstigen Computertische haben eine Platte aus Spanplatte oder MDF mit Dekorbeschichtung. Das ist pflegeleicht und für den Alltag ausreichend, die Kanten sind aber empfindlich gegen Feuchtigkeit. Massivholzplatten sind schwerer und teurer, lassen sich bei Kratzern aber abschleifen. Glasplatten sehen modern aus, spiegeln jedoch und zeigen jeden Fingerabdruck. Beim Gestell hat sich Stahl durchgesetzt, weil es stabil ist und wenig Material braucht.
Für Maus und Handgelenke ist eine glatte, leicht griffige Fläche angenehm. Eine große Schreibtischunterlage schützt empfindliche Oberflächen vor Kratzern und dient zugleich als Mauspad. Zum Reinigen genügt meist ein feuchtes Tuch mit mildem Reiniger, scharfe Mittel und Scheuerschwämme können Dekorfolien beschädigen.
5 PC-Schreibtische im Überblick
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Die Reihenfolge ist keine Rangliste. Jeder Tisch steht für einen anderen Einsatzzweck, vom kompakten Rolltisch über schlichte Computertische bis zum Sitz-Steh-Tisch und zum Gaming-Tisch. Vergleiche die Maße im Angebot mit dem Platz in deinem Raum und mit den Richtwerten weiter oben. Manche Modelle gibt es in mehreren Größen oder Farben, prüfe deshalb vor dem Kauf, welche Variante ausgewählt ist.
Kompakt und rollbar: Inter Link Computertisch auf Rollen
Der kleine Computertisch von Inter Link misst laut Produktangaben 80 x 50 cm bei 75 cm Höhe. Er steht auf Rollen und hat eine ausziehbare Ablage, die du zum Beispiel für Tastatur und Maus nutzen kannst. Die Oberfläche ist laminiert und in dieser Variante in Sonoma-Eiche-Optik gehalten.
Der Tisch passt zu dir, wenn du nur wenig Platz hast und einen Laptop oder einen kleinen Monitor nutzt, etwa in einer Nische oder im Gästezimmer. Für lange Arbeitstage ist er mit 50 cm Tiefe zu knapp bemessen, der Sehabstand zum Monitor bleibt gering.
Schmal im Industrial-Stil: VASAGLE Computertisch LWD40X
Der VASAGLE LWD40X ist laut Händlerangaben 100 cm breit und 50 cm tief, die Höhe wird je nach Angebot mit 75 oder 76 cm angegeben. Die Platte besteht aus Holzspanplatte, das Gestell aus Stahl mit 1,2 mm starken Metallverstärkungen. Die statische Belastbarkeit gibt der Händler mit 50 kg an, verstellbare Füße gleichen Unebenheiten im Boden aus.
Der schlichte Tisch passt zu dir, wenn du für Laptop oder einen Monitor einen festen Platz ohne Ablagen und Schubladen suchst, etwa im Schlafzimmer oder in einer Nische. Unter der Platte bleibt der Beinraum frei. Mit 50 cm Tiefe ist er allerdings eher für kurze Sitzungen gedacht als für den täglichen Arbeitstag.
Klassisch mit Ablagen: VASAGLE Schreibtisch LWD47X
Der VASAGLE LWD47X ist laut Händlerangaben 120 cm breit, 60 cm tief und 76 cm hoch. Die Platte besteht aus Spanplatte in Holzoptik, das Gestell aus Stahl. Zwei Ablagen an der Seite lassen sich links oder rechts montieren, die mittlere Ablage kann entfallen, damit ein PC-Tower hineinpasst. Verstellbare Füße gleichen Unebenheiten im Boden aus.
Das Modell eignet sich für ein kleines Homeoffice oder Jugendzimmer mit einem Monitor. Durch die Ablagen hast du Bücher, Ordner oder den Rechner direkt griffbereit. Beachte, dass die Regale den Beinraum auf einer Seite begrenzen und 60 cm Tiefe für große Monitore knapp sind.
Für Sitzen und Stehen: JUMMICO höhenverstellbarer Schreibtisch 140 x 70 cm
Dieser elektrisch höhenverstellbare Schreibtisch von JUMMICO hat laut Produkttitel eine 140 x 70 cm große Tischplatte mit 18 mm Stärke. Laut Produkttitel gehören eine Memory-Steuerung mit drei Speicherplätzen, eine Sitz-Erinnerung, eine USB-Buchse und eine Kabelwanne dazu. Mit 140 cm Breite passt er auch in kleinere Arbeitszimmer, für einen großen Monitor oder zwei kleinere Bildschirme reicht die Fläche gut aus. Bei 70 cm Tiefe kann ein Monitorarm helfen, den Sehabstand zu vergrößern.
Der Tisch passt zu dir, wenn du zwischen Sitzen und Stehen wechseln möchtest, der Platz im Zimmer aber begrenzt ist, oder wenn mehrere Personen unterschiedlicher Größe am Tisch arbeiten. Er liegt im oberen Preissegment dieser Auswahl. Plane Kabel mit genug Länge für die Stehposition ein.
Für Gaming-Setups: huzaro Hero 1.6
Der huzaro Hero 1.6 ist ein Gaming-Tisch mit 120 x 60 cm Tischfläche. Er richtet sich an alle, die einen kompakten Tisch für ihr Gaming-Setup suchen.
Mit 120 cm Breite passt er auch in kleinere Zimmer, für ein Setup mit einem Monitor reicht die Fläche gut aus. Bei 60 cm Tiefe solltest du für große Bildschirme einen Monitorarm einplanen, damit der Sehabstand stimmt.
So haben wir die Produkte ausgewählt
Wir haben die vorgestellten PC-Schreibtische nicht selbst getestet. Die Auswahl beruht auf einer Recherche von Hersteller- und Händlerangaben. Diese Kriterien waren entscheidend:
- Verschiedene Tischtypen und Größen sind vertreten: kompakter Rolltisch, schmaler und klassischer Computertisch, höhenverstellbarer Schreibtisch und Gaming-Tisch.
- Maße und Ausstattung sind in den Angeboten nachvollziehbar angegeben.
- Wir haben bekannte Marken bevorzugt, deren Produkte über längere Zeit erhältlich sind.
- Die Produkte waren zum Zeitpunkt der Bearbeitung im Handel erhältlich.
Häufige Fehler beim Kauf
- Zu wenig Tiefe: Ein 50 cm tiefer Tisch reicht selten für Monitor, Tastatur und Handauflage. Rechne mit mindestens 70, besser 80 cm, wenn du viel am Bildschirm arbeitest.
- Beinraum übersehen: Seitliche Regale, Schubladen unter der Platte oder eine tief sitzende Querstrebe engen die Knie ein. Schau dir Seitenansichten und Maßzeichnungen an.
- Nur auf die Optik achten: LED-Streifen und Carbonoptik sagen nichts über die Stabilität. Gestell, Materialstärke und Tragkraft sind wichtiger.
- Stuhl vergessen: Tisch und Stuhl müssen zusammenpassen. Eine Armlehne, die nicht unter die Platte passt, zwingt dich zu weit vom Tisch weg.
- Kabel nicht eingeplant: Ohne Durchlässe und Kabelwanne endet selbst der schönste Schreibtisch im Kabelsalat.
Rund um den Arbeitsplatz
Ein guter Schreibtisch entfaltet seinen Nutzen erst mit passender Umgebung. Der Stuhl bestimmt, wie du am Tisch sitzt. Mehr dazu findest du in unseren Ratgebern zum Schreibtischstuhl und zum orthopädischen Bürostuhl. Dort erfährst du, wie du Sitzhöhe, Rückenlehne und Armlehnen einstellst, damit sie zur Höhe deines Schreibtischs passen. Suchst du einen Tisch für Kinder, lohnt sich ein Blick auf höhenverstellbare Modelle aus unserem Ratgeber zum Kinderschreibtisch, die mit dem Kind mitwachsen.
Häufige Fragen zum PC-Schreibtisch
Für feste Schreibtische gelten etwa 72 bis 76 cm als Richtwert. Richtig ist die Höhe, wenn deine Unterarme bei locker hängenden Oberarmen etwa waagerecht auf der Tischplatte liegen und deine Füße flach auf dem Boden stehen. Passt das nicht, hilft ein höher gestellter Stuhl mit Fußstütze oder ein höhenverstellbarer Tisch.
Empfohlen werden mindestens 80 cm Tiefe. So bleibt genug Abstand zwischen Augen und Bildschirm, der mindestens 50 cm betragen sollte, und vor der Tastatur ist noch Platz für die Handballen. Bei 60 cm Tiefe oder weniger hilft ein Monitorarm, den Bildschirm weiter nach hinten zu bringen.
Ein höhenverstellbarer Tisch lohnt sich vor allem, wenn du täglich lange am Rechner arbeitest, sehr klein oder sehr groß bist oder den Tisch mit anderen teilst. Er erlaubt den Wechsel zwischen Sitzen und Stehen. Entscheidend ist, dass du die Position regelmäßig wechselst. Dauerhaftes Stehen ist nicht gesünder als dauerhaftes Sitzen.
Die DGUV nennt für Büroarbeitsplätze eine Beinraumbreite von mindestens 85 cm, empfohlen sind 120 cm und mehr. Unter der Platte sollten keine Streben, Schubladen oder Container sitzen, an die deine Knie stoßen. Prüfe das besonders bei Eckschreibtischen und Tischen mit Seitenregal.
Gaming-Tische sind meist breiter und bringen Extras wie Kabeldurchlässe, Kabelnetze, Becher- und Kopfhörerhalter oder eine durchgehende Mausmatte mit. Manche haben LED-Beleuchtung. Für die Ergonomie gelten aber dieselben Regeln wie bei jedem Schreibtisch: ausreichend Tiefe, passende Höhe und genug Beinraum.
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Letzte Aktualisierung am 23.10.2026 um 11:32 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

