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Deckenfluter
Veröffentlicht von: Horst K. Berghäuser|In: Wohnen und wohlfühlen in der Wohnung|27. September 2026
Wir haben diesen Test & Vergleich (10/2026) im laufenden Monat überprüft und die Beschreibungen einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind nach wie vor auf dem neuesten Stand. Letztes Update am: 27.09.2026

Deckenfluter: Indirektes Raumlicht mit oder ohne Lesearm richtig wählen

Ein Deckenfluter ist eine Stehleuchte, die ihr Licht nach oben an die Decke wirft. Von dort verteilt es sich weich im ganzen Raum, ohne zu blenden. Damit eignet er sich vor allem als Grundbeleuchtung im Wohnzimmer, in Räumen ohne Deckenanschluss oder als gemütliche Alternative zur Deckenlampe. Viele Modelle haben zusätzlich einen Lesearm, der gerichtetes Licht auf Sessel oder Sofa bringt. Entscheidend beim Kauf sind genug Lumen für deine Raumgröße, eine passende Lichtfarbe, eine bequeme Dimmfunktion und ein standsicherer Fuß. Hier findest du fünf Deckenfluter mit unterschiedlichen Schwerpunkten und danach eine ausführliche Kaufberatung.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Deckenfluter beleuchtet den Raum indirekt über die Decke. Das Licht wirkt weich und schattenarm, eignet sich aber nicht zum Lesen im Detail.
  • Für das Lesen im Sessel brauchst du zusätzlich gerichtetes Licht, zum Beispiel über einen Lesearm, der sich getrennt schalten und dimmen lässt.
  • Die Helligkeit erkennst du am Lichtstrom in Lumen. Eine helle, glatte Decke reflektiert deutlich mehr Licht als eine dunkle oder holzverkleidete.
  • Warmweißes Licht um 2.700 bis 3.000 Kelvin passt gut ins Wohnzimmer, eine einstellbare Lichtfarbe gibt dir mehr Spielraum.
  • Achte auf einen schweren, breiten Standfuß und eine sichere Kabelführung, besonders wenn Kinder oder Haustiere im Haushalt leben.

Worauf du bei der Auswahl achten solltest

Bevor du dich für ein Modell entscheidest, lohnt sich ein kurzer Blick auf den Raum und darauf, wofür du die Leuchte hauptsächlich nutzen willst.

  • Aufgabe: Soll der Fluter den Raum allein erhellen oder die Deckenlampe nur ergänzen? Als alleinige Beleuchtung brauchst du deutlich mehr Lichtstrom.
  • Lesearm oder nicht: Sitzt du neben der Leuchte oft mit Buch oder Tablet, ist ein Lesearm mit eigenem Schalter praktisch. Für reines Raumlicht reicht ein schlichter Fluter.
  • Leuchtmittel: Fest verbaute LEDs sind kompakt und sparsam, eine Fassung wie E27 lässt dich das Leuchtmittel später tauschen und die Lichtfarbe selbst wählen.
  • Bedienung: Fußschalter, Drehdimmer, Touchfeld, Fernbedienung oder App. Überlege, wo die Leuchte steht und ob du den Schalter bequem erreichst.
  • Höhe und Stand: Die meisten Deckenfluter sind etwa 1,80 Meter hoch. Prüfe die Raumhöhe, gerade unter Dachschrägen, und achte auf einen stabilen Fuß.
Moderne Stehleuchte in einem hellen Wohnraum
Ein Deckenfluter lenkt sein Licht an die Decke und hellt so den ganzen Raum auf.

5 Deckenfluter für Wohnzimmer und Leseecke im Überblick

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Die Reihenfolge ist keine Rangliste. Wir haben Deckenfluter mit unterschiedlichen Stärken ausgewählt: Modelle mit und ohne Lesearm, mit fest verbauten LEDs oder Fassungen für eigene Leuchtmittel, mit einstellbarer Lichtfarbe und mit unterschiedlicher Bedienung. Prüfe im Angebot Höhe, Ausführung und Lieferumfang.

Fluter und Lesearm getrennt dimmbar: Trio LED-Fluter 426410207

Der LED-Fluter von Trio Leuchten ist laut Produkttitel mit zwei fest verbauten LED-Einheiten ausgestattet: 20 Watt für den Fluter und 5 Watt für den Lesearm. Beide lassen sich laut Titel getrennt dimmen. Die Höhe ist mit 180 cm angegeben, die gezeigte Ausführung ist in Nickel matt gehalten.

Das ist die klassische Kombination für die Sofaecke: Der Fluter sorgt für ein weiches Grundlicht im Raum, der Lesearm bringt bei Bedarf gerichtetes Licht auf Buch oder Handarbeit. Weil sich beide Lichtquellen unabhängig regeln lassen, kannst du abends das Raumlicht herunterdimmen und trotzdem hell genug lesen. Wie Schalter und Dimmer genau bedient werden, zeigt das Angebot.

LED-Stehlampe mit verstellbarem Lesearm: Lindby Deckenfluter aus Metall

Diese Stehleuchte von Lindby wird laut Produkttitel als dimmbare LED-Stehlampe und Deckenfluter mit verstellbarem Lesearm angeboten. Als Material ist Metall angegeben.

Anders als beim Lindby-Modell mit Fassungen nennt der Titel hier keine Fassungen für eigene Leuchtmittel. Ob die LEDs fest verbaut sind und wie sich Fluter und Lesearm schalten und dimmen lassen, prüfst du im Angebot. Den Lesearm richtest du so aus, dass das Licht über die Schulter auf Buch oder Tablet fällt.

Mit Glas und austauschbaren Leuchtmitteln: Lindby Deckenfluter mit Lesearm

Diese Stehleuchte von Lindby ist laut Produkttitel ein Deckenfluter mit verstellbarem Lesearm aus Glas und Metall. Der Fluter hat eine E27-Fassung für maximal 15 Watt, der Lesearm eine E14-Fassung für maximal 10 Watt. Leuchtmittel sind laut Titel nicht im Lieferumfang enthalten.

Der Vorteil der Fassungen: Du wählst die LED-Lampen selbst und bestimmst damit Helligkeit und Lichtfarbe. Geht ein Leuchtmittel kaputt, tauschst du nur die Lampe, nicht die ganze Leuchte. Plane beim Kauf gleich passende LED-Leuchtmittel mit ein und achte darauf, die angegebene maximale Wattzahl nicht zu überschreiten. Wenn du dimmen möchtest, brauchst du dimmbare Leuchtmittel, die zum Dimmer der Leuchte passen.

Kompakt mit Touch und Lichtfarbwahl: Briloner LED-Stehleuchte mit Leselampe

Die LED-Stehlampe von Briloner ist laut Produkttitel ein Deckenfluter mit Leselampe und Touchbedienung. Sie ist in Stufen dimmbar, und die Lichtfarbe lässt sich von warmweiß bis kaltweiß einstellen. Die Maße sind mit 21 x 21 x 128 cm angegeben, die gezeigte Ausführung ist weiß.

Mit 128 Zentimetern ist die Leuchte deutlich niedriger als klassische Deckenfluter um 1,80 Meter. Das passt eher als ergänzendes Licht neben Sessel, Sofa oder Bett, weniger als alleinige Raumbeleuchtung, weil das Licht die Decke aus größerem Abstand erreicht. Die Touchbedienung ersetzt den Fußschalter, dafür musst du die Leuchte gut erreichen können.

Mit Fernbedienung und Farbwechsel: Globo LED-Deckenfluter mit Leselampe

Dieser LED-Deckenfluter von Globo hat laut Produkttitel eine flexible Leselampe, ist dimmbar und lässt sich per Fernbedienung steuern. Zusätzlich ist ein RGB-Farbwechsel angegeben. Die Leistung nennt der Titel mit 8,5 Watt und 806 Lumen für den Fluter sowie 4,8 Watt und 470 Lumen für die Leselampe, jeweils in Warmweiß. Die Maße sind mit 40 x 175 cm (Durchmesser x Höhe) angegeben, als Material Metall und Textil in Schwarz und Gold.

Mit gut 800 Lumen im Fluter eignet sich das Modell eher als Stimmungs- und Ergänzungslicht denn als alleinige Raumbeleuchtung. Der Farbwechsel ist eine Spielerei für gemütliche Abende, im Alltag nutzt du vermutlich meist das warmweiße Licht. Die Fernbedienung ist praktisch, wenn die Leuchte hinter dem Sofa steht und der Schalter schlecht erreichbar ist.

So haben wir die Produkte ausgewählt

Wir haben die vorgestellten Deckenfluter nicht selbst getestet. Die Auswahl beruht auf einer Recherche von Hersteller-, Händler- und Angebotsangaben. Diese Kriterien waren entscheidend:

  • Es handelt sich um Stehleuchten, deren Hauptlicht nach oben strahlt und den Raum indirekt beleuchtet.
  • Die Modelle decken verschiedene Wünsche ab: mit und ohne Lesearm, fest verbaute LEDs und Fassungen für eigene Leuchtmittel, unterschiedliche Bedienung per Dimmer oder Touch.
  • Wir haben bekannte Leuchtenmarken bevorzugt, deren Modelle seit längerer Zeit im Handel sind.
  • Leistung, Ausstattung und Material sind im Angebot angegeben.
  • Es handelt sich um Produkte, die zum Zeitpunkt der Recherche angeboten wurden. Preise und Ausführungen können sich ändern.

Deckenfluter, Leseleuchte oder Klemmleuchte?

Die Begriffe werden oft durcheinandergeworfen, beschreiben aber unterschiedliche Aufgaben. Ein Deckenfluter ist Raumlicht: Er soll ein Zimmer ganz oder teilweise ausleuchten, und zwar über den Umweg Decke. Das Licht ist weich und flächig, aber nicht punktgenau. Ein Lesearm ist bei vielen Modellen nur eine Zusatzfunktion.

Eine Leseleuchte dagegen bringt gerichtetes Licht auf eine kleine Fläche, also auf die Buchseite, die Handarbeit oder die Zeitung. Welche Bauart zu welchem Leseplatz passt und wie hell es auf der Seite sein sollte, erklären wir im Ratgeber zur Leseleuchte. Eine Klemmleuchte ist eine Befestigungsart: Sie wird an Schreibtisch, Regal oder Bett geklemmt und liefert punktuelles Licht, siehe unseren Beitrag zur Klemmleuchte.

Für Funktionslicht an der Arbeitsplatte sind Leisten unter den Hängeschränken gedacht, mehr dazu im Beitrag zur Unterbauleuchte. Suchst du vor allem Stimmungslicht mit LED-Streifen hinter dem Fernseher oder in Deckennischen, findest du Anregungen bei der indirekten Beleuchtung.

LeuchtentypHauptaufgabeLichtwirkung
DeckenfluterRaumlicht, GrundbeleuchtungIndirekt über die Decke, weich und flächig
Deckenfluter mit LesearmRaumlicht plus LeseplatzIndirektes Licht und zusätzlich gerichtetes Licht
LeseleuchteLicht auf Buch oder HandarbeitGerichtet auf eine kleine Fläche
KlemmleuchtePunktuelles Licht an Tisch, Regal oder BettGerichtet, schnell umsetzbar
LED-StreifenAkzent- und StimmungslichtLinienlicht, meist indirekt

So funktioniert das indirekte Licht

Der Leuchtenkopf eines Deckenfluters ist nach oben offen, meist als Schale aus Metall, Glas oder Kunststoff. Das Licht trifft zuerst auf die Decke und wird von dort in den Raum zurückgeworfen. Die Decke wirkt dabei wie eine große Leuchtfläche. Weil das Licht aus vielen Richtungen kommt, entstehen kaum harte Schatten, und du blickst nie direkt in die Lichtquelle.

Wie gut das funktioniert, hängt stark von der Decke ab. Eine weiße, matte Decke reflektiert viel Licht und verteilt es gleichmäßig. Farbige, dunkle oder holzverkleidete Decken schlucken dagegen einen großen Teil. Das Licht nimmt dann auch deren Farbton an: Unter einer Holzdecke wirkt es wärmer und gelblicher. Sehr hohe Decken, etwa im Altbau, verteilen das Licht über eine größere Fläche, der Raum wird dadurch am Boden weniger hell.

Achte auch auf den Abstand zwischen Leuchtenkopf und Decke. Ist er sehr klein, entsteht ein heller Fleck direkt über der Leuchte, während der Rest der Decke dunkel bleibt. Bei einem größeren Abstand verteilt sich das Licht breiter. Unter einer Dachschräge fällt das Licht einseitig; hier sind Modelle mit neigbarem Kopf im Vorteil.

Wie hell sollte ein Deckenfluter sein?

Die Helligkeit einer Leuchte gibt der Lichtstrom in Lumen an. Die Wattzahl beschreibt bei LEDs nur den Stromverbrauch und taugt nicht mehr als Maß für die Helligkeit. Weil beim indirekten Licht ein Teil an der Decke verloren geht, sollte ein Deckenfluter eher mehr Lumen haben als eine Leuchte, die direkt nach unten strahlt.

Eine feste Formel gibt es nicht, denn Raumgröße, Wandfarben, Deckenhöhe und dein persönliches Empfinden spielen mit. Als grobe Orientierung gilt: Soll der Fluter das Zimmer allein beleuchten, wählst du eher ein helles Modell mit viel Lichtstrom. Ergänzt er die Deckenlampe oder dient er als Abendlicht, reicht weniger. Ein Dimmer ist in beiden Fällen sinnvoll, weil du so aus einer hellen Leuchte bei Bedarf ein gedämpftes Licht machen kannst, umgekehrt aber nicht.

Für größere Wohnzimmer kann es sinnvoller sein, zwei Leuchten an unterschiedlichen Stellen zu verteilen als einen einzigen, sehr hellen Fluter in eine Ecke zu stellen. So wird der Raum gleichmäßiger ausgeleuchtet und wirkt weniger einseitig.

Lichtfarbe und Farbwiedergabe

Die Lichtfarbe wird in Kelvin angegeben. Als Faustregel gilt: Warmweißes Licht liegt etwa zwischen 2.700 und 3.000 Kelvin und wirkt gemütlich. Neutralweißes Licht um 4.000 Kelvin ist sachlicher und passt eher ins Arbeitszimmer. Kaltweißes oder tageslichtweißes Licht mit höheren Werten wirkt im Wohnraum oft ungemütlich.

Viele moderne Deckenfluter bieten eine einstellbare Lichtfarbe. Das ist praktisch, wenn der Raum tagsüber als Arbeitsplatz und abends als Wohnzimmer dient. Bei Modellen mit Fassung bestimmst du die Lichtfarbe über das Leuchtmittel. Achte darauf, dass Fluter und Lesearm ähnliche Lichtfarben haben, sonst wirkt das Licht unruhig.

Die Farbwiedergabe wird als Ra oder CRI angegeben. Je höher der Wert, desto natürlicher erscheinen Farben von Möbeln, Stoffen und Haut. Für Wohnräume ist ein Wert von mindestens 80 üblich, höhere Werte sind angenehmer, wenn dir natürliche Farben wichtig sind. Nicht jeder Hersteller nennt den Wert, ein Blick ins Datenblatt lohnt sich.

LichtfarbeRichtwertPasst gut zu
Warmweißetwa 2.700 bis 3.000 KelvinWohnzimmer, Schlafzimmer, Leseecke am Abend
Neutralweißum 4.000 KelvinArbeitszimmer, Flur, Küche
Kalt- oder Tageslichtweißab etwa 5.000 KelvinWerkstatt, Hobbyraum

Fest verbaute LED oder Fassung für Leuchtmittel?

Bei Deckenflutern findest du zwei Varianten. Modelle mit fest verbauten LEDs sind heute weit verbreitet. Sie sind sparsam, werden kaum warm und haben meist einen flachen Leuchtenkopf. Der Nachteil: Lässt die LED nach oder fällt sie aus, kannst du sie in der Regel nicht selbst tauschen. Achte daher auf einen bekannten Hersteller und auf die Garantiebedingungen.

Modelle mit Fassung, etwa E27 oder E14, nehmen handelsübliche Leuchtmittel auf. Du kannst die Helligkeit und Lichtfarbe selbst wählen und bei einem Defekt nur die Lampe ersetzen. Halte dich an die maximale Wattzahl, die auf der Leuchte angegeben ist. Früher waren Deckenfluter mit stabförmigen Halogenlampen der Fassung R7s verbreitet. Solche Halogenlampen sind in der EU inzwischen weitgehend vom Markt verschwunden. Wenn du einen älteren Fluter weiter nutzen möchtest, gibt es LED-Ersatzlampen für diese Fassung. Prüfe aber, ob sie in den Leuchtenkopf passen und mit dem vorhandenen Dimmer funktionieren.

Bei Leuchten mit Dimmer und eigenen Leuchtmitteln gilt: Nur dimmbare LED-Lampen verwenden. Nicht dimmbare Lampen können flackern, brummen oder schneller verschleißen.

Dimmen, Schalten und smarte Steuerung

Wie du die Leuchte bedienst, merkst du jeden Abend. Klassische Deckenfluter haben einen Fußschalter oder einen Fußdimmer im Kabel. Das ist praktisch, weil du dich nicht bücken musst. Andere haben einen Drehdimmer oder ein Touchfeld am Standrohr. Bei Modellen mit Lesearm solltest du darauf achten, dass sich Fluter und Leselicht getrennt schalten lassen, im besten Fall auch getrennt dimmen.

Einige Leuchten merken sich die zuletzt eingestellte Helligkeit. Andere starten nach dem Einschalten immer mit voller Leistung. Fernbedienungen sind bequem, gehen aber gern verloren. Smarte Deckenfluter lassen sich per App, Sprachassistent oder Zeitplan steuern. Wenn deine Leuchte keine eigene Zeitfunktion hat, kann eine digitale Zeitschaltuhr zwischen Steckdose und Leuchte helfen, etwa als Anwesenheitssimulation im Urlaub. Das klappt allerdings nur, wenn die Leuchte nach dem Einstecken direkt leuchtet und nicht zusätzlich am Schalter eingeschaltet werden muss.

Höhe, Standfuß und Standsicherheit

Die meisten Deckenfluter sind etwa 1,80 Meter hoch, manche auch knapp zwei Meter. Miss vor dem Kauf die Raumhöhe an der geplanten Stelle, besonders unter Dachschrägen oder abgehängten Decken. Zwischen Leuchtenkopf und Decke sollte genug Abstand bleiben, damit sich das Licht verteilen kann und die Decke nicht übermäßig warm wird.

Ein hoher, schlanker Leuchtenkörper mit Kopf oben hat einen hohen Schwerpunkt. Umso wichtiger ist ein schwerer, breiter Standfuß. Stell die Leuchte auf einen ebenen Untergrund. Auf dicken Teppichen steht sie weniger stabil als auf Parkett oder Fliesen. In Haushalten mit kleinen Kindern, Hunden oder Katzen stellst du den Fluter am besten in eine Ecke oder hinter ein Möbelstück, wo er nicht so leicht angestoßen wird.

Auch das Kabel verdient Aufmerksamkeit. Es sollte nicht quer durch den Raum laufen, wo jemand darüber stolpern und die Leuchte umreißen kann. Führe es an der Wand entlang oder unter Möbeln zur Steckdose. Fehlt eine Steckdose in der Nähe, ist eine Steckdosenleiste eine Möglichkeit. Hänge aber nicht mehrere Leisten hintereinander.

Wo steht der Deckenfluter richtig?

Der klassische Platz ist eine Zimmerecke. Dort wirft der Fluter sein Licht an Decke und Wände und hellt den Raum gleichmäßig auf. Direkt neben dem Sofa oder einem Sessel ist er ideal, wenn er einen Lesearm hat: Der Arm sollte so ausgerichtet sein, dass das Licht seitlich von hinten über die Schulter auf das Buch fällt. So blendet es nicht und du wirfst keinen Schatten auf die Seite.

Für den gemütlichen Fernsehabend im Fernsehsessel ist ein gedimmter Fluter eine gute Ergänzung. Eine leichte Grundhelligkeit im Raum wird beim Fernsehen oft als angenehmer empfunden als völlige Dunkelheit. Achte darauf, dass sich das Licht nicht im Bildschirm spiegelt. Stell den Fluter deshalb lieber seitlich oder hinter den Sitzplatz als hinter den Fernseher.

Im Schlafzimmer oder Arbeitszimmer ohne Deckenanschluss kann ein Deckenfluter die Deckenlampe ganz ersetzen. Dann sollte er hell genug sein und sich gut dimmen lassen. In Räumen mit Dachschräge stellst du ihn so auf, dass das Licht auf die höchste Fläche fällt.

Material und Optik

Deckenfluter gibt es aus Metall, Glas, Kunststoff und Holz. Metall ist robust und wird oft gebürstet, vernickelt oder lackiert angeboten. Glasschirme streuen das Licht, wirken aber empfindlicher und sind beim Aufbau und Putzen etwas anspruchsvoller. Kunststoff ist leicht und günstig, kann bei direkter Sonneneinstrahlung aber mit der Zeit vergilben. Holzelemente wirken wohnlich und passen gut zu skandinavisch eingerichteten Räumen.

Pflege, Sicherheit und Entsorgung

Weil die Schale nach oben offen ist, sammeln sich darin Staub und Insekten. Zieh vor dem Reinigen den Stecker und lass die Leuchte abkühlen. Wische die Schale mit einem trockenen oder leicht feuchten Tuch aus. Scheuermittel oder scharfe Reiniger können Lack, Metall und Kunststoff angreifen.

Lege keine Gegenstände in die Schale und hänge nichts über den Leuchtenkopf, auch keine Stoffe oder Dekoration. Halte Abstand zu Vorhängen und Regalen und beachte die Hinweise in der Bedienungsanleitung. Leuchten mit beschädigtem Kabel, Stecker oder Gehäuse nimmst du außer Betrieb. Reparaturen an Netzkabel und Innenleben gehören in die Hände einer Elektrofachkraft.

Ein ausgedienter Deckenfluter ist ein Elektroaltgerät und gehört nicht in den Hausmüll oder zum Sperrmüll. Du kannst ihn beim Wertstoffhof abgeben oder bei Händlern, die Elektroaltgeräte zurücknehmen. LED-Lampen und Energiesparlampen werden ebenfalls getrennt gesammelt, zum Beispiel über Sammelboxen im Handel. Welche Stellen bei dir zuständig sind, erfährst du bei deiner Kommune.

Typische Fehler beim Kauf

  • Zu dunkel gekauft: Ein Fluter, der nur als Stimmungslicht gedacht ist, reicht als alleinige Raumbeleuchtung oft nicht aus.
  • Decke nicht bedacht: Unter einer dunklen oder holzverkleideten Decke kommt deutlich weniger Licht im Raum an.
  • Lesearm nicht getrennt schaltbar: Ohne eigenen Schalter musst du zum Lesen immer den ganzen Raum hell machen.
  • Leichter Fuß: Ein schmaler oder leichter Standfuß macht die Leuchte kippanfällig, besonders auf Teppich.
  • Falsche Leuchtmittel: Nicht dimmbare LED-Lampen in einer Leuchte mit Dimmer führen oft zu Flackern.

Häufige Fragen zum Deckenfluter

Wie hell sollte ein Deckenfluter für das Wohnzimmer sein?

Das hängt davon ab, ob der Fluter den Raum allein beleuchten oder die Deckenlampe ergänzen soll. Für die alleinige Beleuchtung wählst du ein helles Modell mit viel Lichtstrom in Lumen und einer Dimmfunktion. Bedenke, dass eine dunkle oder farbige Decke einen Teil des Lichts schluckt.

Kann ich mit einem Deckenfluter lesen?

Das indirekte Licht eines Deckenfluters ist zum Lesen meist zu weich und zu schwach auf der Buchseite. Besser eignet sich ein Modell mit Lesearm, der gerichtetes Licht über die Schulter auf das Buch bringt, oder eine separate Leseleuchte neben dem Sessel.

Ersetzt ein Deckenfluter die Deckenlampe?

In vielen Räumen ja, vor allem wenn es keinen Deckenanschluss gibt oder die Deckenlampe als zu grell empfunden wird. Wichtig sind dann ein ausreichend heller Fluter, eine helle Decke und ein Standort, von dem aus sich das Licht gut im Raum verteilt.

Welche Lichtfarbe passt zu einem Deckenfluter?

Im Wohn- und Schlafzimmer wird meist warmweißes Licht um 2.700 bis 3.000 Kelvin als gemütlich empfunden. Im Arbeitszimmer kann neutralweißes Licht um 4.000 Kelvin sinnvoll sein. Modelle mit einstellbarer Lichtfarbe lassen dir beide Möglichkeiten.

Wie entsorge ich einen alten Deckenfluter?

Ein Deckenfluter ist ein Elektroaltgerät und gehört weder in den Restmüll noch in den Sperrmüll. Gib ihn beim Wertstoffhof oder bei einem Händler ab, der Elektroaltgeräte zurücknimmt. Leuchtmittel wie LED- und Energiesparlampen gibst du getrennt an Sammelstellen ab.

Bildnachweis:

  • https://pixabay.com/de/photos/lampe-leuchte-stehlampe-design-212366/
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Letzte Aktualisierung am 31.10.2026 um 04:28 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API