Ein Tageslichtwecker, oft auch Lichtwecker oder Wake-up-Light genannt, weckt dich nicht schlagartig mit einem Ton, sondern lässt vor der Weckzeit eine Lampe langsam heller werden. So entsteht eine Art künstlicher Sonnenaufgang im Schlafzimmer. Viele Menschen empfinden das als angenehmeren Start in den Tag, ein Wundermittel gegen Müdigkeit ist das Gerät aber nicht. Für die Auswahl zählen vor allem die Dauer und Helligkeit des Sonnenaufgangs, ein zuverlässiger Zusatzton, die Bedienung im Dunkeln und die Frage, welche Extras du wirklich nutzt. Unten findest du fünf Lichtwecker mit unterschiedlicher Ausstattung und danach eine ausführliche Kaufberatung.
Das Wichtigste in Kürze
- Ein Tageslichtwecker wird vor der eingestellten Weckzeit allmählich heller und ahmt so einen Sonnenaufgang nach. Zur Weckzeit kommt meist ein Ton, eine Melodie oder das Radio dazu.
- Wichtige Kriterien sind die einstellbare Dauer des Sonnenaufgangs, die maximale Helligkeit, die Zahl der Weckzeiten und ein gut ablesbares, dimmbares Display.
- Viele Modelle bieten zusätzlich eine Einschlaffunktion mit langsam schwächer werdendem Licht, eine Leselampe oder ein Nachtlicht.
- Ein Lichtwecker ist keine Tageslichtlampe für die Lichttherapie. Beide Geräte arbeiten mit Licht, verfolgen aber unterschiedliche Zwecke.
- Bei anhaltenden Schlafproblemen oder starker Tagesmüdigkeit ersetzt kein Wecker den Rat einer Ärztin oder eines Arztes.
Worauf du bei der Auswahl achten solltest
Bevor du dich für ein Modell entscheidest, lohnt ein Blick auf deinen Alltag: Wann stehst du auf, schläfst du allein oder zu zweit, und was soll der Wecker neben dem Wecken noch können? Diese Punkte helfen bei der Entscheidung:
- Sonnenaufgang: Lässt sich die Dauer einstellen, und wie hell wird das Licht am Ende? Ein langsamer, gleichmäßiger Übergang wirkt meist angenehmer als ein kurzes Aufflackern.
- Weckton als Absicherung: Licht allein weckt nicht jeden zuverlässig. Achte auf einen Ton, der zur Weckzeit einsetzt und dessen Lautstärke du anpassen kannst.
- Weckzeiten: Zwei getrennte Weckzeiten sind praktisch, wenn ihr zu zweit unterschiedlich aufsteht oder am Wochenende später geweckt werden wollt.
- Display und Bedienung: Ein Display, das sich dimmen oder ausschalten lässt, stört nachts weniger. Große Tasten oder eine Touchfläche erleichtern die Bedienung im Halbschlaf.
- Extras: Radio, Bluetooth, App, Leselampe oder Ladefunktion für das Smartphone sind nützlich, wenn du sie wirklich brauchst. Ansonsten machen sie die Bedienung eher komplizierter.
Suchst du dagegen eine Lampe, vor der du tagsüber für eine gewisse Zeit sitzt, um mehr Licht abzubekommen, ist eher eine Tageslichtlampe das passende Gerät. Worin sich beide unterscheiden, erklären wir weiter unten, ausführlich zur Lampe geht es im Beitrag zur Tageslichtlampe.

5 Lichtwecker für Nachttisch, Paare und Technikfans im Überblick
Hinweis: Die folgenden Produktboxen enthalten Affiliate-Links zu Amazon. Kaufst du über einen dieser Links, erhalten wir eine Provision. Für dich ändert sich der Preis dadurch nicht.
Die Reihenfolge ist keine Rangliste. Wir haben Geräte mit unterschiedlichem Schwerpunkt ausgewählt: zwei Lichtwecker von Philips, ein Farblicht-Modell mit App, ein Gerät mit Bluetooth-Audio und eine Nachttischlampe mit Weckfunktion. Prüfe im Angebot die genaue Ausführung und den Lieferumfang.
Mit UKW-Radio: Philips Wake-up Light HF3519/01
Das Wake-up Light HF3519/01 von Philips wird laut Produkttitel als Tageslichtwecker mit Sonnenaufgangsfunktion und digitalem UKW-Radio angeboten. Weitere Einzelheiten, etwa zu Helligkeitsstufen und Wecktönen, nennt das Angebot.
Das Gerät passt zu dir, wenn du dich morgens neben dem Licht gern vom Radio wecken lässt und einen Lichtwecker ohne App suchst. Prüfe vor dem Kauf, ob Weckzeiten und Helligkeit zu deinem Alltag passen.
Farbiger Sonnenauf- und -untergang: Philips SmartSleep HF3519/20
Das SmartSleep Wake-up Light HF3519/20 von Philips wird laut Produkttitel mit farbiger Sonnenaufgangs- und Sonnenuntergangssimulation, fünf Naturklängen, UKW-Radio, Leselampe und einer Schlummerfunktion per Antippen angeboten.
Das Modell ist interessant, wenn du den Lichtwecker auch abends zum Einschlafen und als Leselampe nutzen möchtest. Anders als beim HF3519/01 nennt der Produkttitel hier ausdrücklich Naturklänge und den Sonnenuntergang. Prüfe im Angebot, welche Ausführung du genau erhältst.
Farblicht mit App-Steuerung: Beurer WL 75
Der WL 75 von Beurer ist laut Produkttitel ein Lichtwecker mit Radio, der Sonnenaufgang und Sonnenuntergang zum Aufwachen und Einschlafen simuliert. Beurer nennt eine Helligkeit von bis zu 2.000 Lux, 256 Farbvarianten oder zehn Voreinstellungen sowie sechs Weck- und vier Einschlafmelodien. Das Gerät lässt sich laut Hersteller per Bluetooth über die App beurer LightUp steuern, hat zwei Weckzeiten mit Schlummerfunktion und kann ein Smartphone per USB laden.
Der WL 75 ist interessant, wenn du Licht und Weckzeiten bequem am Smartphone einstellen möchtest und das Gerät abends auch als farbiges Stimmungslicht nutzen willst. Wer nur morgens geweckt werden möchte, braucht die vielen Farbvarianten nicht unbedingt.
Mit Bluetooth-Audio: Lumie Bodyclock Luxe 700
Der Bodyclock Luxe 700 von Lumie wird laut Produkttitel als Lichtwecker mit Bluetooth-Audio angeboten, der auch als Nachttischlampe dienen kann. Weitere Details zu Sonnenaufgang, Wecktönen und Bedienung findest du im Angebot.
Das Modell passt zu dir, wenn der Wecker zugleich Nachttischlampe und Lautsprecher für Musik vom Smartphone sein soll. So sparst du auf dem Nachttisch ein zusätzliches Gerät.
Nachttischlampe mit Weckfunktion: WILIT LED-Lichtwecker
Die Leuchte von WILIT ist laut Produkttitel eine LED-Nachttischlampe mit Lichtweckerfunktion, kabelloser Ladefunktion und Touch-Dimmung. Laut Angebot hat sie drei Helligkeitsstufen, das kabellose Ladegerät für geeignete Smartphones leistet laut Angebot 5 Watt. Die gezeigte Ausführung kombiniert Holz und Weiß.
Das Gerät ist eine Option, wenn du Nachttischlampe, Wecklicht und Ladestation in einem Gerät zusammenfassen und Platz auf dem Nachttisch sparen möchtest. Wie der Sonnenaufgang genau eingestellt wird und welche Wecktöne es gibt, geht aus dem Produkttitel nicht hervor. Prüfe diese Punkte deshalb im Angebot.
So haben wir die Produkte ausgewählt
Wir haben die vorgestellten Tageslichtwecker nicht selbst getestet. Die Auswahl beruht auf einer Recherche von Hersteller- und Händlerangaben. Diese Kriterien waren entscheidend:
- Alle Geräte werden ausdrücklich als Lichtwecker mit Weckfunktion angeboten.
- Es sind unterschiedliche Bauarten vertreten: klassische Lichtwecker mit Radio, Modell mit App, Gerät mit Bluetooth-Audio und Nachttischlampe mit Weckfunktion.
- Funktionen wie Sonnenaufgang, Wecktöne, Weckzeiten oder Stromversorgung sind im Angebot oder vom Hersteller angegeben.
- Es handelt sich um Produkte bekannter Hersteller oder um Angebote, die zum Zeitpunkt der Bearbeitung im Handel erhältlich waren.
Wie funktioniert ein Tageslichtwecker?
Ein Tageslichtwecker ist im Kern ein Wecker mit eingebauter, dimmbarer Lampe. Du stellst wie gewohnt eine Weckzeit ein und legst fest, wie lange vorher das Licht beginnen soll. Die Lampe startet dann sehr schwach, oft in einem rötlichen oder orangefarbenen Ton, und wird bis zur Weckzeit immer heller und gelblicher. Viele Geräte erreichen am Ende ein helles, warmweißes Licht.
Die Idee dahinter: Auch im Sommer werden wir morgens nicht plötzlich hell geweckt, sondern das Tageslicht nimmt nach und nach zu. Viele Menschen empfinden ein langsam heller werdendes Zimmer als sanfter als einen lauten Ton in völliger Dunkelheit. Wie stark der Effekt ist, unterscheidet sich jedoch von Person zu Person. Manche wachen schon vom Licht auf, andere schlafen trotz heller Lampe weiter und brauchen den Ton zur Weckzeit.
Deshalb kombinieren nahezu alle Lichtwecker das Licht mit einem akustischen Signal. Das kann ein Piepton, ein Naturklang, eine Melodie oder das Radio sein. Oft beginnt auch der Ton leise und wird dann lauter. Eine Schlummertaste gibt dir wie beim normalen Wecker ein paar Minuten Aufschub.
Lichtwecker oder Tageslichtlampe: Wo liegt der Unterschied?
Die Begriffe werden im Handel manchmal vermischt, dabei geht es um zwei verschiedene Geräte. Ein Lichtwecker soll dich morgens beim Aufwachen begleiten. Er steht auf dem Nachttisch, wird langsam heller und ersetzt deinen gewohnten Wecker.
Eine Tageslichtlampe, auch Lichttherapielampe genannt, ist dagegen eine sehr helle, großflächige Leuchte. Du setzt dich tagsüber für eine gewisse Zeit in ihre Nähe, etwa beim Frühstück oder am Schreibtisch. Solche Lampen werden häufig mit Werten um 10.000 Lux bei geringem Abstand beworben und damit deutlich heller als ein typischer Lichtwecker. Ob und wie eine Lichttherapie sinnvoll ist, etwa bei ausgeprägten Stimmungstiefs im Winter, solltest du mit einer Ärztin oder einem Arzt besprechen.
| Merkmal | Lichtwecker | Tageslichtlampe |
|---|---|---|
| Hauptzweck | Sanftes Wecken am Morgen | Viel Licht tagsüber |
| Standort | Nachttisch im Schlafzimmer | Frühstückstisch oder Schreibtisch |
| Nutzung | Automatisch vor der Weckzeit | Bewusst für eine gewisse Zeit davor sitzen |
| Helligkeit | Langsam steigend, meist deutlich geringer | Sehr hell, oft mit hohen Luxwerten beworben |
| Zusatzfunktionen | Wecktöne, Radio, Einschlaflicht | Meist keine Weckfunktion |
Einige Geräte bieten beides: einen Weckmodus und eine helle Lampe für den Tag. Wenn dir vor allem das morgendliche Aufwachen wichtig ist, bist du mit einem Lichtwecker gut beraten. Geht es dir um möglichst viel Licht in den dunklen Monaten, findest du Hinweise zu Bauarten und Aufstellung im Beitrag zur Tageslichtlampe.
Sonnenaufgang: Dauer, Helligkeit und Lichtfarbe
Dauer des Sonnenaufgangs
Bei den meisten Lichtweckern lässt sich einstellen, wie lange der Sonnenaufgang dauert. Häufig sind Zeiträume zwischen etwa einer Viertelstunde und einer Stunde möglich, eine halbe Stunde ist eine verbreitete Voreinstellung. Welche Dauer zu dir passt, findest du am besten selbst heraus. Wer leicht aufwacht, wird bei einem sehr langen Sonnenaufgang womöglich schon deutlich vor der Weckzeit wach. Wer tief schläft, bemerkt einen kurzen, schnellen Anstieg vielleicht gar nicht.
Helligkeit
Hersteller geben die Helligkeit teils in Lux, teils in Stufen an. Luxwerte beziehen sich auf einen bestimmten Abstand und sind deshalb nur bedingt vergleichbar. Wichtiger ist, dass du die Endhelligkeit an deinen Geschmack anpassen kannst. Viele Geräte bieten dafür zehn, zwanzig oder mehr Stufen. Steht der Wecker weit vom Kopf entfernt, kommt deutlich weniger Licht an. Stell ihn deshalb möglichst nah an das Kopfende und richte ihn zu deinem Gesicht hin aus.
Lichtfarbe und Farbverlauf
Ein natürlich wirkender Sonnenaufgang beginnt rötlich, wird dann orange und endet in warmgelbem bis weißem Licht. Viele LED-Lichtwecker bilden diesen Verlauf nach. Einige Modelle erlauben zusätzlich frei wählbare Farben als Stimmungslicht. Das ist eine nette Spielerei, für das Wecken selbst aber nicht entscheidend. Achte eher darauf, dass die höchste Stufe nicht grell oder bläulich wirkt, sondern angenehm warm.
Einschlaffunktion und Sonnenuntergang
Viele Lichtwecker bieten auch eine Einschlaffunktion. Dabei wird das Licht über einen einstellbaren Zeitraum langsam dunkler, bis es ganz ausgeht. Oft kannst du dazu Radio, Naturklänge oder Musik laufen lassen, die ebenfalls leiser werden. Das kann ein schönes Abendritual sein, etwa wenn du vor dem Einschlafen noch ein paar Seiten liest.
Ein gedimmtes, warmes Licht am Abend empfinden viele als entspannender als helles Deckenlicht oder den Bildschirm des Smartphones. Eine Garantie für schnelleres Einschlafen ist die Funktion jedoch nicht. Schlaf hängt von vielen Faktoren ab, etwa von Schlafrhythmus, Stress, Raumtemperatur und Bettzeug. Wenn du nachts schnell schwitzt oder frierst, lohnt zum Beispiel ein Blick auf eine anpassbare Decke wie die 4-Jahreszeiten-Bettdecke.
Wecktöne, Radio und weitere Extras
Neben dem Licht unterscheiden sich Lichtwecker vor allem bei der akustischen Ausstattung und bei den Zusatzfunktionen. Diese Extras sind verbreitet:
- Naturklänge und Melodien: Vogelgezwitscher, Meeresrauschen oder Klangschalen wirken sanfter als ein Piepton. Wichtig ist, dass der Ton laut genug werden kann, falls das Licht allein nicht reicht.
- Radio: Viele Geräte haben ein UKW-Radio mit Senderspeichern. Du kannst dich damit vom Lieblingssender wecken lassen oder abends Radio hören.
- Bluetooth und AUX: Mit Lautsprecher und Bluetooth spielt der Wecker Musik vom Smartphone ab. Manche Modelle lassen sich zusätzlich per App einstellen.
- Leselampe und Nachtlicht: Eine dimmbare Lampe ersetzt je nach Helligkeit die Nachttischleuchte. Ein schwaches Nachtlicht hilft bei nächtlichen Wegen, ohne dich ganz wach zu machen.
- Ladefunktion: Ein USB-Anschluss oder eine Fläche zum kabellosen Laden macht das Smartphone-Ladegerät auf dem Nachttisch überflüssig.
- Zwei Weckzeiten und Wochenendmodus: Getrennte Weckzeiten oder Einstellungen nur für Werktage sind im Alltag oft nützlicher als viele Farbvarianten.
Brauchst du am Bett vor allem gutes Licht zum Lesen, ersetzt die eingebaute Lampe eines Lichtweckers nicht immer eine richtige Leselampe. Worauf es dabei ankommt, erklärt unser Beitrag zur Leseleuchte. Für ein schmales Kopfteil ohne Nachttisch kann auch eine Klemmleuchte eine platzsparende Lösung sein.
LED oder Halogen: Welches Leuchtmittel ist sinnvoll?
Die meisten aktuellen Lichtwecker arbeiten mit LEDs. Sie brauchen wenig Strom, werden kaum warm und ermöglichen farbige Verläufe. Der Nachteil: Die LEDs sind in der Regel fest verbaut. Fallen sie aus, lässt sich das Gerät meist nicht einfach reparieren.
Einige ältere oder bewusst klassisch gebaute Geräte nutzen ein Halogenleuchtmittel. Viele empfinden dessen Licht als besonders warm und gleichmäßig, außerdem lässt sich die Lampe tauschen. Dafür verbraucht Halogen deutlich mehr Strom, wird im Betrieb heiß und ist als Ersatzteil nicht mehr überall erhältlich. Wenn du ein solches Gerät wählst, halte dich an die vom Hersteller angegebene Lampenart und Leistung und lass den Wecker vor dem Wechsel abkühlen.
Stromversorgung und Bedienung im Alltag
Die meisten Lichtwecker hängen an einem Netzteil. Das ist für einen festen Platz am Bett die einfachste Lösung. Kompakte Modelle mit Akku lassen sich auch ohne Steckdose in Reichweite aufstellen und eignen sich eher für unterwegs. Prüfe bei Akkugeräten, wie lange eine Ladung laut Hersteller hält, denn ein täglich laufender Sonnenaufgang zieht Energie.
Wichtig ist außerdem, was bei einem Stromausfall passiert. Viele Geräte speichern Uhrzeit und Einstellungen über eine Pufferbatterie oder einen internen Speicher. Fehlt so etwas, musst du nach einem Stromausfall alles neu einstellen und verschläfst im ungünstigsten Fall. Ein Blick in die Bedienungsanleitung schafft hier Klarheit.
Achte auch auf die Bedienung: Lässt sich die Schlummertaste im Halbschlaf gut treffen? Kannst du die Weckzeit ohne langes Menü ändern? Hat das Display eine Nachtabschaltung? Manche nutzen zusätzlich eine digitale Zeitschaltuhr, um andere Lampen im Schlafzimmer morgens automatisch einzuschalten. Den Lichtwecker selbst ersetzt das aber nicht, weil eine normale Lampe nicht langsam heller wird.
Für wen eignet sich ein Lichtwecker und wo liegen die Grenzen?
Ein Tageslichtwecker kann für alle interessant sein, die den abrupten Weckton als unangenehm empfinden oder in der dunklen Jahreszeit ungern im Stockdunkeln aufstehen. Auch Paare mit unterschiedlichen Weckzeiten nutzen gerne Geräte mit zwei Alarmen, wobei das Licht natürlich beide Personen erreicht.
- Schichtarbeit: Wer zu wechselnden Zeiten aufsteht, schätzt die Möglichkeit, verschiedene Weckzeiten zu speichern. Ob sich der Schlafrhythmus dadurch spürbar verbessert, lässt sich nicht pauschal sagen.
- Tiefschläfer: Licht allein reicht bei ihnen oft nicht. Ein lauter, zuverlässiger Weckton ist dann Pflicht.
- Kinder: Für Kinder gibt es einfache Lichtwecker und sogenannte Schlaftrainer, die per Farbe anzeigen, ob schon Aufstehzeit ist. Achte auf eine kindgerechte Bedienung und ein sicher verlegtes Kabel.
- Schwerhörige Menschen: Ein Lichtwecker kann den Weckton ergänzen, ist aber kein spezieller Wecker für Hörgeschädigte. Hier gibt es eigene Geräte mit Blitzlicht oder Vibrationskissen, zu denen dich Fachhandel oder Hörakustik beraten.
Wichtig: Ein Lichtwecker ist ein Komfortgerät und kein Medizinprodukt zur Behandlung von Schlafstörungen oder Stimmungstiefs. Wenn du über längere Zeit schlecht schläfst, tagsüber stark erschöpft bist oder dich anhaltend niedergeschlagen fühlst, sprich mit deiner Hausarztpraxis.
Richtig aufstellen und einstellen
Damit der Sonnenaufgang wirken kann, sollte das Licht dein Gesicht erreichen. Stell den Wecker deshalb nah an das Kopfende, auf Höhe der Matratze oder etwas darüber, und richte die Leuchtfläche zu dir hin aus. Ein Bettrahmen, Kissen oder eine Decke sollten das Licht nicht verdecken.
Das künstliche Morgenlicht fällt am stärksten auf, wenn das Zimmer ansonsten dunkel ist. Dringt früh schon Straßen- oder Tageslicht durch das Fenster, konkurriert der Lichtwecker damit. Vorhänge oder Rollos helfen, den Raum abzudunkeln. Bei großen Fensterflächen kommt zum Beispiel ein Lamellenvorhang infrage.
Starte mit einer mittleren Einstellung, etwa einer halben Stunde Sonnenaufgang und einer mittleren Endhelligkeit. Beobachte ein bis zwei Wochen, wie du aufwachst, und passe Dauer, Helligkeit und Lautstärke dann schrittweise an. Lass den Weckton zumindest am Anfang eingeschaltet, bis du weißt, wie zuverlässig dich das Licht allein weckt.
Sicherheit, Pflege und typische Fehler
Ein Lichtwecker ist ein Elektrogerät wie jede andere Nachttischlampe. Maßgeblich sind die Hinweise in der Bedienungsanleitung. Diese Punkte solltest du beachten:
- Verlege das Kabel so, dass niemand darüber stolpert und das Gerät nicht vom Nachttisch gerissen wird.
- Stell Geräte mit Halogenleuchtmittel nicht direkt an Vorhänge, Kissen oder Bettwäsche und lass sie vor dem Anfassen abkühlen.
- Verwende das mitgelieferte oder vom Hersteller empfohlene Netzteil.
- Zum Reinigen den Stecker ziehen und das Gehäuse nur mit einem trockenen oder leicht feuchten Tuch abwischen. Flüssigkeit darf nicht ins Gerät gelangen.
- Beschädigte Kabel oder Gehäuse nicht selbst flicken, sondern das Gerät außer Betrieb nehmen.
Ein häufiger Fehler ist, den Wecker zu weit vom Bett entfernt aufzustellen, sodass kaum Licht ankommt. Ebenso oft stört ein zu helles Display in der Nacht. Und manche verlassen sich zu früh allein auf das Licht, obwohl sie davon noch nicht zuverlässig wach werden. Wer diese Punkte im Blick behält, kann die Vorteile eines Lichtweckers in Ruhe ausprobieren.
Häufige Fragen zum Tageslichtwecker
Das hängt von deinem Schlaf ab. Manche Menschen wachen schon durch das zunehmende Licht auf, andere schlafen trotz heller Lampe weiter. Lass den Weckton deshalb vor allem am Anfang eingeschaltet, bis du weißt, wie zuverlässig dich das Licht weckt.
Ein Lichtwecker simuliert vor der Weckzeit einen Sonnenaufgang und ersetzt den normalen Wecker. Eine Tageslichtlampe ist eine sehr helle Leuchte, vor der du tagsüber eine gewisse Zeit sitzt. Sie hat meist keine Weckfunktion und ist deutlich heller als ein Lichtwecker.
Viele Geräte lassen sich zwischen etwa einer Viertelstunde und einer Stunde einstellen, eine halbe Stunde ist eine verbreitete Voreinstellung. Probiere verschiedene Zeiten aus und passe die Dauer an, wenn du zu früh oder gar nicht vom Licht wach wirst.
Viele empfinden das Wecken mit Licht als angenehmer, eine Behandlung von Schlafstörungen ist ein Lichtwecker aber nicht. Wenn du über längere Zeit schlecht schläfst oder tagsüber stark erschöpft bist, sprich mit deiner Hausarztpraxis.
Möglichst nah am Kopfende und auf Höhe der Matratze oder etwas darüber, damit das Licht dein Gesicht erreicht. Das Zimmer sollte ansonsten eher dunkel sein, damit der künstliche Sonnenaufgang nicht mit Straßenlicht oder frühem Tageslicht konkurriert.
Bildnachweis:
- https://pixabay.com/de/photos/f%C3%BCnf-vor-zw%C3%B6lf-katastrophe-wecker-792292/
- https://pixabay.com/de/vectors/uhr-quadrat-zeit-instrument-wecker-34597/
Letzte Aktualisierung am 31.10.2026 um 07:35 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

